Grußwort von Landrat Wolfgang Spreen zu Weihnachten und zum Jahreswechsel

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Kleve: Kreis Kleve | Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der adventliche Lichterglanz lässt die in dieser Jahreszeit sonst so dunklen Tage hell erstrahlen und lenkt unsere Aufmerksamkeit auf das Weihnachts-fest und den Beginn eines neuen Jahres. Dies führt uns wieder einmal vor Augen, wie schnell die Monate vergangen sind. Dennoch freuen wir uns auf einige friedvolle und besinnliche Tage, die uns eine willkommene Pause im Familien- und Freundeskreis bescheren. Dies bietet uns auch die Gelegenheit, auf das vergangene Jahr zurück zu blicken sowie nach vorn zu sehen.

Wir gewinnen Abstand und haben Gelegenheit, uns des Geschenks des Lebens und des Wertes mitmenschlicher Verbundenheit bewusst zu sein. Denn aus ihnen können wir auch weiterhin Kraft schöpfen, um mit den Schwierigkeiten, Problemen oder Schicksalsschlägen fertig zu werden, die uns oder unseren Mitmenschen begegnen. Auch dieses Jahr war wieder einmal von vielen unterschiedlichen Ereignissen geprägt. Solche, wie der Ukraine-Konflikt, der Ausbruch des Ebola-Virus in Afrika oder die Unruhen im Nahen Osten, die bei vielen Menschen zu einer besorgten Stimmung beitragen. Es gab aber auch jene Momente, die uns mit Freude erfüllen, wie beispielsweise der Erfolg unserer Fußballnationalmannschaft. Denn was frühere Sommer-märchen vergeblich versprachen, wurde endlich wahr.

Doch auch im Kreis Kleve können wir hoffnungsvoll und zuversichtlich in die Zukunft blicken. Eines dieser positiven Ereignisse ist die im Frühjahr begon-nene Neuerrichtung des Berufskollegs des Kreises Kleve in Geldern. Die Realisierung dieses Großprojektes ist einer der deutlichen Akzente für die Bil-dungsinfrastruktur in unserem Kreis, die sich der Kreis Kleve mit bis zu rund 36 Mio. Euro kosten lässt. Zudem wird diese bedeutsame Zukunftsinvestition weitere Perspektiven für die Zusammenarbeit zwischen Berufskolleg und Hochschule eröffnen.

Dass das Thema Bildung im Kreis Kleve intensiv gelebt wird, äußert sich beispielsweise auch in unserer vorbildlichen Umsetzung der Betreuung unserer Jüngsten. Denn im Bereich des Kreisjugendamtes stehen mehr als 1.700 Plätze allein für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren zur Verfügung. Damit eröffnet das umfangreiche und ortsnahe Angebot nicht nur gute Bil-dungschancen, sondern es ermöglicht zugleich auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Darüber hinaus belegt das Angebot mit einer Betreuungsquote von derzeit 59 Prozent erneut den Spitzenplatz in Nordrhein-Westfalen.

Im Frühjahr dieses Jahres hat der Kreis Kleve auf der Grundlage einstimmiger Beschlüsse des Kreistages mit dem Bau der neuen Rettungswachen in Geldern, Goch und Rees begonnen. Damit werden moderne Räumlichkeiten geschaffen, die aus betrieblicher Sicht des Rettungsdienstes dringend benötigt werden und die heutigen Anforderungen an eine Rettungswache zeitgemäß erfüllen. Die Entscheidung des Kreistages dokumentiert dabei aufs Neue die Fortführung seiner Bestrebungen, zeitgemäße Bedingungen für seinen Rettungsdienst und damit für den rettenden Einsatz bei drohenden Gefahren für Leib und Leben der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Kleve bereitzustellen.

Erfreulich ist außerdem die weiterhin positive Entwicklung des Nightmover 2.0, der infolge des angestiegenen Bekanntheitsgrades mit voraussichtlich nahezu 80.000 Ticketanforderungen eine deutliche Zunahme gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen hat. Das flexible Taximodell bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 26 Jahren die Möglichkeit, von privaten Feiern oder sonstigen Veranstaltungen kostengünstig und vor allem sicher die Heimfahrt anzutreten. Aufgrund des deutlichen Erfolgs wird diese spezielle Dienstleistung auch weiterhin angeboten werden.

Als Vorsitzender der Bewertungskommission des Kreiswettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ bin ich in diesem Jahr in zahlreichen Ortschaften unseres Kreises vielen Bürgerinnen und Bürgern begegnet, die sich in vielfältiger Wei-se und mit großem, persönlichem Engagement für die aktive Gestaltung des eigenen Lebensraumes einsetzen. Für ihre Tatkraft und Unterstützung danke ich allen Beteiligten noch einmal sehr herzlich! Bürgerschaftliches Engagement und Gemeinschaftsdenken bieten, wie ich finde, Anlass genug, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen – liebe Bürgerinnen und Bürger – ein friedvolles Weihnachtsfest, viel Gesundheit sowie ein gutes und glückliches Jahr 2015!

Es grüße Sie Ihr Landrat

Wolfgang Spreen
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