Heinz Sack plant Einkaufszentrum

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Architektin Petra Kormann und Unternehmer Heinz Sack vor den Plänen des eventuell neu zu gestaltenden Gebäudes, in dem bis Mitte April 2014 der Hagbaumarkt zu finden ist. Heinz sack plant hier ein Einkaufszentrum, dessen Hauptmieter Edeka sein soll. Der Vertrag ist zwar unterzeichnet, allerdings mit Vorbehalt. Um aus dem Baumarkt einen Lebensmittelmarkt werden zu lassen, muss zunächst der Bebauungsplan geändert werden.
Die Pläne sind ausgereift, wurden vor rund einem Jahr auch schon den "Offenen Klevern" präsentiert. Unternehmer Heinz Sack möchte an der Flutstraße, dort wo bis April 2014 der Hagebaumarkt zu finden ist, ein Einkaufszentrum entstehen lassen. "Der Vertrtag mit Edeka ist unterzeichnet, zwar mit Vorbehalt, denn wir müssen die Änderung des Bebauungsplans abwarten", erklärt Heinz Sack. Die Änderung ist Sache der Bezirksregierung. "Ich fühle mich von Rat und Verwaltung der Stadt Kleve gut unterstützt", so Heinz Sack.

Die Gelderner Architektin Petra Kormann ist mit der Planung betraut. Erste Entwürfe hat sie mitgebracht, erläutert, dass das Grundstück an der Flutstraße ein "Filetstück" sei und die historisch einmalige Chance böte, zum einen hier die Stadt zu begrenzen, zum anderen die Anbindung der Hochschule zur Innenstadt zu optimieren. Außerdem könne ein Fuß- Radweg entlang des Spoykanals angelegt werden.

Neben den städtebaulichen Aspekten erläuterte Kormann die in Planung befindlichen Arbeiten am Gebäude selbst: Wärmedämmung, Glasfassade, Verlegung des Eingans und 180 Parkplätze (bisher 165) sind einige Stichpunkte. 2500 Quadratemter werden Edeka zur Verfügung stehen. Auf einer weiteren Fläche von 800 Quadratmetern sind ein oder zwei Shops mit ergänzendem Sortiment vorgesehen. Zudem sind kleinere Shops im erweiterten Eingangsbereich in Planung. Im Anbau in Richtung Spoykanal kann sich Heinz Sack eine Systemgastronomie vorstellen. Auch hier ist der Klever Unternehmer im Gespräch mit Interessenten.

Bötchen fahren, paddeln, rudern, ein bisschen Cambridge in Kleve stellen sich die Planer für die Zukunft vor. "Gebüsch und Sträucher an der Hinterseite des Gebäudes werden entfernt, so wird alles freundlicher", sagt Heinz Sack. Das Gelände solle insgesamt geöffnet werden.

Der Klever Unternehmer kalkuliert mit einem Kostenrahmen in Höhe von 4,5 Millionen Euro. Er hofft, im Mai mit den Umbauarbeiten beginnen zu können, so dass der Betrieb Mitte Oktober 2014 aufgenommen werden könne.

Sollte der Bebauungsplan nicht geändert werden, bleibt alles, wie es ist. "Dann bleibt das Baumarkt. Wir sind im gespräch mit zwei Interessenten."
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