Homo-Ehe: Für Bundesministerin Barbara Hendricks (SPD) eine "Selbstverständlichkeit"

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Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks im vergangenen Sommer bei ihrer Verabschiedung als Vorsitzende der Kreis Klever SPD mit den alten Weggefährten Franz Müntefering und Helmut Esters.
Irland hat ja gesagt zur Homo-Ehe. Als 20. Land der Welt. Während die CDU/CSU die Homo-Ehe mehrheitlich ablehnt, sprach sich die Klever Bundestagsabgeordnete und Bundesminsterin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit auf Facebook am Mittwoch (03. 06.2015) klar dafür aus: "Die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Alle Menschen sollten die Möglichkeit haben, in einer Ehe füreinander Verantwortung zu übernehmen. Ihre sexuelle Orientierung darf da keine Rolle spielen. Die grundlegende Definition unserer Gesellschaft ist nicht bestimmt durch ein angeblich verfassungsrechtlich verbrieftes Recht auf Diskriminierung, sondern durch Gleichberechtigung. So lese ich auch unser Grundgesetz. Die ‪"Ehe für alle‬" bedeutet nicht weniger Rechte für heterosexuelle Menschen, sondern mehr Rechte für Minderheiten. Ich hoffe, dass auch die Union dies endlich einsieht. Die große Mehrheit der Deutschen - und der Europäer! - ist an dieser Stelle jedenfalls schon sehr viel weiter als so manche UnionsvertreterInnen."

Hendricks ist die erste Bundesministerin, die offen mit ihrer Homosexualität umgeht. Sie lebt sein vielen Jahren mit einer Frau zusammen. Ihre Beziehung hatte sie Anfang 2014 öffentlich gemacht.
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