Hotel Cleve-Altenheim-Zewens-Nitsch

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Klever Stadel

Ich schreibe bewusst nicht über einen Komödienstadel, denn ein solcher ist lustig und vergnügt die Zuschauer. Was uns in Sachen Hotel-Senioren-Altenheim vorgespielt wird, ist nun ein wirklicher Knaller und steht im krassen Gegensatz zu den köstlichen Theateraufführungen der KAB-Spielschar. Erster Akt: Herr Zewens hat vor Jahren ein Hotel gebaut, dieses zwischenzeitlich verpachtet und dann wieder unter eigener Regie offensichtlich erfolgreich geführt. Zweiter Akt: Herr Zewens baut ein neues Hotel. Na gut, etwas zu hoch, aber man kommt wohl mit der Stadt irgendwie klar, verprellt damit zwar „Otto Normalbürger, aber was soll‘s. Dritter Akt: Herr Zewens hat „auf einmal“ Betten zu viel und muss einen Teil abstoßen. Hört man nicht hinter vorgehaltener Hand: „ Christian, kannst mein Hotel für deine Zwecke haben, ich wird schon mit der Stadt irgendwie einig, Hauptsache wir kommen wirtschaftlich überein. Vierter Akt: Herr Nitsch verkündet schon vor Jahren (ohne eine Rechtsgrundlage??): Hotel Cleve wird Altenheim. Eine verbindliche Absprache mit Zewens kann eigentlich nicht vorliegen, höchstens eine Absichtserklärung. Es gibt keine entsprechende Beschlusslage der Verwaltung (oder doch?)und was wichtiger ist, des Rates. Herr Nitsch ist selbst Mitglied des Rates und kann einfach in seinen Ratsunterlagen nach entsprechenden Beschlüssen forschen, an denen er selbst hätte mitwirken müssen. 5. Akt: Die Spannung im Zuschauerraum steigt. Man fragt sich, ob Christian Nitsch sich wohlmöglich von Herrn Zewens hat verschaukeln lassen. Da kommt eine Mitarbeiterin im Auftrage ihres Chefs auf den Plan, die Verwaltung und die Ratsmehrheit im Sinne von Nitsch anzugreifen. Hier fehlt jedoch die Fürsorgepflicht von ihrem Chef, der sie in diese Posse gegen jedes bessere Wissen für eigene Interessen hat hineinlaufen lassen. Für eine öffentliche Meinungsäußerung muss der Unternehmer selbst gerade stehen, insbesondere dann, wenn ein Klever Unternehmer-Schwergewicht offensichtlich an irgendwelche Rädchen dreht. Gleichzeitig muss man über die Qualitäten von Nitsch als Ratsvertreter nachdenken, wenn er wider besseres Wissen hier privat-geschäftliche Dinge verfolgt, ohne selbst in die Öffentlichkeit zu treten. Schlimm ist noch, dass die Bewohner seiner Altenheime ohne ihre Zustimmung mit in die Diskussion gebracht werden, die sich doch wohl bisher immer gut betreut fühlten. Sollte ich in meinem Stadel irgendwelchen falschen Informationen aufgesessen sein, will ich mich dafür gerne öffentlich entschuldigen.
Theo P. Kehren
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