Minoritenplatz: Keine schlechte Idee

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So könnte die Bebauung auf dem Minoritenplatz nach den Vorstellungen der Klever Architekten aussehen.

Es ist schon fast eine nie endende Geschichte, die bereits seit mehr als dreißig Jahren die Klever Bürger, Politiker und Architekten beschäftigt - der Minoritenplatz.

In einem ausführlichen Pressegespräch stellte nun die Architektenpartnerschaft Hülsmann, Thieme und Minor aus Kleve ihre neue Idee für Kleves Filetstück vor.Eine große Tiefgarage, zwei großzügige und gleichzeitig, luftige Baukörper und eine klare Linie entlang der Wallgrabenzone - so könnte nach den Vorstellungen der Klever Architekten der Minoritenplatz in Zukunft aussehen. Angelehnt an die Offenlage des neuen möglichen Bebauungsplans hat das Architekten-Trio von der Klever Lindenallee diese Pläne entwickelt.
Errichtet sollen auf der Fläche zwischen Volksbank, Deutscher Bank und Rathaus zwei Gebäude. Im Erdgeschoss beider Gebäude soll eine Gewerbefläche mit insgesamt circa 3.000 Quadratmetern Nutzfläche enstehen. Ab der ersten Obergeschossebene spalten sich die Gebäude, sodass inmitten ein Innenhof mit Grünflächen entsteht.
In beiden Gebäuden finden so nachher insgesamt circa 80 Wohneinheiten Platz, die zu 75 Prozent öffentlich geförderter Wohnraum und zu 25 Prozent frei finanzierter Wohnraum sind.
Dank der großzügigen Tiefgarage, die durch den bereits bestehenden Abzweig im Kreisverkehr zugänig gemacht werden kann, besteht die Möglichkeit, die Tiefgaragen unter der Volksbank, der Deutschen Bank und des Rathauses durch eine gemeinsame Einfahrt zu erschließen. Über Treppenhäuser und Fahrstühle kann man dann auf die heutige Minoritenstraße gelangen. "Die Unterstadt soll in diesem Bereich zu einer autofreien Zone werden," so Christian Thieme.
Eine weiterer, wichtiger Punkt war für das Architekten-Trio die innere und äußere Stadtmauer sowie den Netelenhorst zu erhalten. "Die Stadtmauern sind außerhalb unserer Bebauung und werden an einer Stelle, wie bereits bei der Volksbank, durchtrennt. Den alten Turm der Stadtmauer wollen wir von außen sichtbar machen," so Friedhelm Hülsmann. Durch die Anpassung des Höhenunterschiedes entsteht so ein gleichmäßiges Plateau von Volksbank bis Rathaussplatz. Durch eine optische Kante, die sich parallel zur Bebauung durchzieht, entstünde dann ein richtiger Wallgraben, der gleichzeitig als Sichtachse in Richtung Museum Haus Koekkoek dient.
"Im April laden wir alle Bürgerinnen und Bürger ein, um ihnen die detaillierten Pläne vorzustellen. Den Termin geben wir noch bekannt gegeben," erklärt Hülsmann.
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Jens-Uwe Habedank aus Kleve | 11.03.2017 | 19:51  
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