Netzwerken zum Wohl der Kinder

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das Wohl der Kinder schützen - das ist eine Aufgabe, mit der sich die Mitglieder des Jugendhilfe-ausschusses auseinanderzusetzen haben. (Foto: Kreis Kleve)
Im Rahmen der ersten Sitzung des neuen Jugendhilfeausschusses lieferte der Kreis Kleve den insgesamt 16 Ausschussmitgliedern einen Sachstandsbericht zum Themenkomplex „Elternunterstützung und Kinderschutz“ und legte eine überarbeitete sowie erweitere Konzeption zur Umsetzung des Bundes-kinderschutzgesetzes vor.

Neu sind hierbei insbesondere die erhebliche Ausweitung der Netzwerkstrukturen und eine detaillierte Beschreibung der Qualitäts-entwicklung. „Nahezu alle wichtigen Akteure im Kinderschutz stellen sich der Verantwortung, im Interesse des Kinderwohls zu kooperieren“, erläutert Landrat Wolfgang Spreen einen Aspekt der intensiven Netzwerkarbeit. So haben Träger der freien Jugendhilfe mit dem Kreis Kleve Vereinbarungen getroffen, die sicherstellen, dass einschlägig Vorbestrafte von Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe ausgeschlossen sind. Spreen: „Auf diese Weise entsteht ein engmaschiges ‚Netz‘ zum Schutz der Kinder und Jugendlichen.“

Unter der Leitung des einstimmig gewählten Vorsitzenden Peter Hohl (CDU) standen im weiteren Sitzungsverlauf Beschlüsse zu finanziellen Förderungen im Bereich der frühkindlichen Bildung auf der Tagesordnung. Ebenfalls einstimmig beschlossen die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses einen freiwilligen Kreiszuschuss in Höhe von 90.000 Euro zu den Kosten der Inneneinrichtung einer zweigruppigen Kindertageseinrichtung des AWO Kreisverband Kleve e.V. in Kranenburg sowie die Förderung von Investitionen in Kinder-Tageseinrichtungen.

Der Kreis Kleve wird auch künftig für erforderliche Investitionen zum Ausbau von U-3-Plätzen und nachrangig auch von Ü-3-Plätzen den Trägeranteil von bis zu zehn Prozent übernehmen. Dies gilt - ebenso wie in der Vergangenheit – vorbehaltlich der Förderung durch Landes- und/oder Bundesmittel sowie der Verfügbarkeit entsprechender Haushaltsmittel. Das Bundeskabinett hatte im August 2014 ein entsprechendes Gesetz zum Ausbau der Kindertagesbetreuung ab 2015 beschlossen. „Mit diesem zügigen Beschluss liefern wir den Trägern in den elf vom Kreis Kleve betreuten Kommunen wichtige Signale für die Zukunftsplanung“, so Spreen. „Die einstimmigen Beschlüsse des Jugendhilfeausschusses zeigen einmal mehr, welch‘ hoher Stellenwert der frühkindlichen Bildung im Kreis Kleve beigemessen wird.“
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