"Sie haben in das Herz der Schule reingeguckt"

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Das marode Schulgebäude in Kellen. (Foto: Klaus Schürmanns)
Für das Konrad-Adenauer-Gymnasium haben spannende Zeiten begonnen. Seit einigen Wochen sind immer wieder mal Mitarbeiter des Ingenieurbüros Hausmann Architekten zu Gast in der Schule. Das anerkannte Büro aus Aachen wurde beauftragt, "in enger Zusammenarbeit mit dem Konrad-Adenauer-Gymnasium ein auf Grundlage moderner pädagogischer Konzepte aufbauendes Raumprogramm für das Gebäude des Konrad-Adenauer-Gymnasiums zu entwickeln, entwurfsmäßig darzustellen und die baulichen Aufwendungen zu ermitteln", wie es Wolfgang Tyssen, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit an der Schule, formuliert.
Vor der eigentlichen Projektierung sind zahlreiche Gespräche notwendig. Laut Tyssen wurden schon Anfang des Monats Schlüsselinterviews mit dem Kollegium, den Eltern und den Schülern des Konrad-Adenauer-Gymnasiums vom Architekturbüro durchgeführt. Vergangenen Mittwoch folgte dann mit allen Beteiligten ein mehrstündiger Workshop.

"Wir haben unheimliche offene Diskussionen geführt", sagte Schulleiter Heinz-Bernd Westerhoff dem Klever Wochenblatt: "Alle Beteiligten haben dabei in das Herz der Schule reingeguckt. Als Schule fühlen wir uns von dem Büro ernst genommen. Das macht große Freude."

Wird es einen Neubau geben oder doch das alte Gebäude saniert? "Wir können mit beiden Alternativen leben", erläuterte Westerhoff. "Das ist aber noch total offen." Ein weiterer Workshop nach den Sommerferien werde folgen, erste Ergebnisse werden im September erwartet. Das Verfahren nennt Westerhoff "beispielhaft. Wir fühlen uns mitgenommen und freuen uns, dass Politik und Verwaltung der Schule so verbunden sind. Diese Wertschätzung tut gut."
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