Vier Fragen an .... heute: Margret Voßeler (CDU), Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

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Margret Voßeler - CDU - MdL - Wahlkreis Kleve I (Foto: Pressefoto)
 
Margret Voßeler - CDU - Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen (Foto: Pressefoto)
Kleve: CDU-Geschäftsstelle | Immer wieder macht es Spaß, sich mit Frau Voßeler zu unterhalten, zu diskutieren und auch unterschiedliche Meinungen und Einstellungen auszutauschen.

Bereits mehrfach war sie unser Gast in der Senioreneinrichtung Haus Horst in Kalkar. Die sympathische Landespolitikerin meistert viele und vielfältige Aufgaben: seit dem Jahre 2010 ist sie Mandatsträgerin der CDU im Landtag von NRW sowie Mitglied des Ausschusses Klimaschutz, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Verbraucherschutz. Als Präsidentin der Rheinischen Landfrauen ist sie seit 12 Jahren aktiv. Sie stellt sich auch aktuell als Kandidatin der CDU für die Landtagswahlen im Mai diesen Jahres auf und kandidiert für den Wahlkreis Kleve I.

Frau Voßeler ist immer gern bereit, sich meinen Fragen zu stellen.

1. Politik und Landwirtschaft - Sind unsere Landwirte in NRW auch mehr oder
weniger Naturschützer?

Landwirtschaft beschränkt sich nicht nur auf die Erzeugung von Lebens-
und Futtermitteln, sondern auch auf zahlreiche Aufgaben im Umwelt- und Naturschutz. Ohne die jahrhundertelange Tätigkeit der Menschen in der Land-
und Forstwirtschaft wären unsere vielfältigen Kulturlandschaften so nicht vorstellbar und viele wertvolle Lebensräume, die gerade von bedrohten Tier -
und Pflanzenarten benötigt werden, würde es ohne diesen Einsatz nicht geben. Die Arbeit der Bauern prägt unser Landschaftsbild nachhaltig. Um diese multifunktionalen Aufgaben wahrnehmen zu können, braucht es eine Land-
und Forstwirtschaft, die wettbewerbsfähig und wirtschaftlich tragfähig ist.
Darüber hinaus muss es einen gerechten Ausgleich zwischen der Fortentwicklung von Umwelt-, Naturschutz und wirtschaftlichen Situation der Landwirte geben. Hierfür sehen wir einen wesentlichen Grundpfeiler im Vertragsnaturschutz und stellen damit kooperativen Umwelt- und Naturschutz in den Mittelpunkt des Handelns.
Statt dirigistischer Eingriffe ins Eigentum setzen wir auf vertragliche Lösungen.


2. Wird und wurde in Nordrhein-Westfalen genug für die Nahversorgung in den
Bereichen Medizin und Pflege getan - wo gibt es Nachholbedarf?

Insbesondere im ländlichen Raum nimmt der Mangel an hausärztlicher Versorgung stark zu. Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Aus diesem Grund setzt sich die CDU NRW für die Sicherstellung einer guten Gesundheitsversorgung für alle Menschen in Nordrhein-Westfalen ein, unabhängig von Wohnort und Einkommen. Wir möchten erreichen, dass den Bürgerinnen und Bürgern eine Gesundheitsversorgung in der höchstmöglichen Qualität und Erreichbarkeit zur Verfügung steht. Um dieses Ziel erreichen zu können, setzt sich die CDU NRW für eine zusätzliche medizinische Fakultät in Ostwestfalen-Lippe ein.
Im Pflegebereich sehe ich ebenfalls dringenden Handlungsbedarf. Es ist Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingungen und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Sinne der pflegebedürftigen Menschen zu gestalten. Pflegebedürftige Menschen sollen möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Gleichzeitig muss dafür eine menschenwürdige und qualitativ hochwertige Pflege sichergestellt werden.


3. Ist die Verkehrspolitik der aktuellen Koalition in NRW zukunftsorientiert, wo
gibt es Schieflagen?

Die Verkehrsinfrastruktur Nordrhein-Westfalens wird den wachsenden Bedürfnissen und dem zunehmenden Verkehrsaufkommen schon lange nicht mehr gerecht. Die Straßen, Brücken und Schienen Nordrhein-Westfalens sind in einem schlechten Zustand.
Nordrhein-Westfalen ist das Stauland Nr.1 unter den deutschen Ländern. Daraus ergeben sich enorme volkswirtschaftliche Schäden. Eine gute Infrastruktur ist für den Standort Nordrhein-Westfalen von entscheidender Bedeutung.
Die CDU NRW steht für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik, in der
die unterschiedlichen Verkehrsträger ineinandergreifen und ein gemeinsames Infrastrukturnetz bilden.
Die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur werden wir zu einem
Schwerpunkt der Landespolitik machen, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Nordrhein-Westfalens und zur Stärkung der nordrhein-westfälischen Volkswirtschaft.


4. Welche Argumente sprechen dafür, dass auch Arbeitnehmer der mittleren
und unteren Einkommensgruppen die CDU wählen können?

Die CDU NRW setzt sich für gute Arbeitsbedingungen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein.
So hat die CDU den flächendeckenden Mindestlohn durchgesetzt und macht sich stark für flexible Arbeitsgestaltungsmöglichkeiten.
Von besonderer Wichtigkeit ist für uns außerdem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie das Thema Kinderbetreuung. Darüber hinaus ist es der Anspruch der CDU NRW, Digitalisierung in den Dienst der Menschen zu stellen, und nicht umgekehrt.
Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt ergeben sich neue Chancen selbstbestimmten Arbeitens für die Menschen in Nordrhein-Westfalen, die auch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.

Ich bedanke mich auch im Namen vieler Leserinnen und Leser für die offenen Worte von Frau Voßeler.
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3 Kommentare
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 19.04.2017 | 22:43  
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Heinz Seitz aus Bedburg-Hau | 22.04.2017 | 08:55  
19
Wilfried van Haag aus Kalkar | 26.04.2017 | 17:25  
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