Vier Fragen an .... heute: Thorsten Rupp (SPD), Kandidat des Nordkreises Kleve für die Landtagswahlen in NRW

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Thorsten Rupp, Kandidat der SPD für die Landtagswahlen in NRW am 14. Mai 2017 für den Nordkreis Kleve (054/Kleve II) (Foto: Danke an Herrn Rupp)
Kleve: SPD Kreis Kleve | Der sympathische Sozialdemokrat Thorsten Rupp, der mit fast 97 Prozent der Stimmen zum Kandidaten für die Landtagswahlen am 14. Mai 2017 für den Nordkreis Kleve (054/Kleve II) gewählt wurde, kann eine höchst interessante Vita vorweisen. Zahlreiche Tätigkeiten in politischen Vereinigungen wie bei den Jusos, in Ortsverbänden und in der Kreistagsfraktion lassen auf hohe Erfahrungswerte in der Politik schließen. Viele Ehrenämter zählen zum gesellschaftlichen Engagement des Kandidaten Thorsten Rupp, hierzu zählen unter anderen die Mitarbeit bzw. die Mitgliedschaft im Förderverein Frauenhaus Kleve e.V., bei der Arbeiterwohlfahrt, bei Aktion Pro Humanität und bei NABU und Verdi.
Gerne war Thorsten Rupp bereit, in meiner Medienserie mitzuwirken.

1. Herr Rupp, Sie kandidieren bei den Landtagswahlen im Mai für den Landtag in Düsseldorf. Wo setzen Sie die Schwerpunkte im Wahlkampf?

Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Land. Und wir arbeiten konsequent daran, unser schönes NRW zukunftssicher zu gestalten. Mit unserer vorbeugenden Politik „Kein Kind zurücklassen“ scha­ffen wir mehr Chancen für alle Kinder. Über 200 Milliarden Euro, also jeder dritte Euro des Landeshaushaltes, haben wir seit 2010 in das Zukunftsthema Nummer Eins investiert: in Kinder, Bildung und Familien.
Die Fortschritte sind da: Die Zahl der Kita-Plätze für unter Dreijährige hat sich verdoppelt und 80.000 Kinder zusätzlich haben einen Ganztagsplatz an der Schule. Wir sanieren unsere Schulen bis 2020 mit 2 Milliarden Euro zusätzlich.
Zu einem lebenswerten NRW gehört für mich auch ein starker ländlicher Raum. Dazu braucht es wohnortnahe Schulen und eine gute Infrastruktur: von Bus und Bahn bis zum Arzt vor Ort. Hier können wir auch die Chancen der Digitalisierung nutzen. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass die Umwelt geschont, die Natur geschützt und die Schöpfung bewahrt wird. Zu einer verantwortungsvollen Politik gehört für mich auch die Stärkung der inneren Sicherheit. Unser NRW ist auf einem guten Weg. Wir sind ein modernes Land mit Bürgerinnen und Bürgern, die an- und zupacken und die zusammenhalten. Gemeinsam haben wir vieles geschafft, aber es gibt noch einiges zu tun.
Als SPD-Landtagskandidat für Kleve, Goch, Kranenburg, Bedburg-Hau, Rees und Emmerich möchte ich mich für Sie einsetzen und werbe um Ihr Vertrauen. Gerne können Sie mich direkt ansprechen. Sie erreichen mich unter thorsten-rupp@web.de oder unter 0160-7008127.
Konkret will ich mich besonders für vier Schwerpunkte stark machen und einsetzen:
Erstens für kostenlose Bildungsangebote von der Kita bis zur Uni und für eine Wahlfreiheit für ein Abitur nach acht oder neun Jahren.
Zweitens für gute Arbeit und faire Löhne auch in Zeiten der Digitalisierung. Außerdem für eine erste Ausbildung für jeden jungen Menschen.
Drittens für den ländlichen Raum. Konkret für eine gute Haus- und Fachärzteversorgung, für mehr bezahlbaren Wohnraum für Alle, für attraktive Bus- und Bahnverbindungen und eine gute Infrastruktur.
Und viertens will ich mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass wir auch in Zukunft sicher leben können, in einer freien, vielfältigen, toleranten und offenen Gesellschaft, die zusammensteht und zusammenhält.


2. Wie unterscheiden Sie sich in Ihren Überzeugungen und Vorstellungen von Ihren politischen Gegnern, besonders vom Kandidaten der CDU?

Als SPD reden wir nicht nur - wir haben für Probleme auch Lösungen und stellen uns der Verantwortung. Das sieht man sehr gut in der Landespolitik. Ein Beispiel: Während die CDU in der Opposition heute mehr Sicherheit auf den Straßen fordert, haben sie – als sie zusammen mit der FDP in der Landesregierung waren – die Polizei nicht ausreichend unterstützt. Für das Jahr 2016 standen im Landeshaushalt rund drei Milliarden Euro für die innere Sicherheit zur Verfügung. Das sind 20 Prozent mehr als im Jahr 2010. Dadurch konnten mehr Polizistinnen und Polizisten eingestellt und die Prävention gegen Kriminalität gestärkt werden. Mit unserem „Maßnahmenpaket für mehr innere Sicherheit“ haben wir zusätzlich die Polizeipräsenz an Kriminalitätsbrennpunkten erhöht. Unter Schwarz-Gelb wurde bei der Polizei gekürzt. Wir haben hingegen seit dem Jahr 2012 fast 10.000 neue Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter eingestellt. Allein im Jahr 2016 waren es 2.000 neue Kräfte. Das ist Rekord. Während im übrigen Bundesgebiet in den vergangenen Jahren fast 60.000 Polizeistellen abgebaut wurden, sind in Nordrhein-Westfalen neue Stellen entstanden. Insgesamt haben sich die Planstellen für Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte seit dem Jahr 2010 von 39.500 auf mehr als 40.300 im Jahr 2016 erhöht. Im Wahlprogramm zur Landtagswahl haben wir nun festgeschrieben, dass wir jedes Jahr mindestens 2.300 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter neu einstellen und die allgemeine Polizeistärke weiter anheben werden. Mit der zusätzlichen Verdopplung der Anzahl der Bezirksbeamtinnen und -beamten von derzeit 1.700 auf 3.400 wird so ein Aufwuchs in Höhe von rund 2.500 Stellen realisiert werden.
Damit kann auch ich mich als Person gut identifizieren: Das Problem erkennen und handeln und nicht kritisieren und dann doch nichts unternehmen. Das zeigt auch die Kriminalitätsstatistik der Kreispolizeibehörde Kleve für das Jahr 2016: Die Straftaten gingen zurück. Auch die Aufklärungsquote war 2016 höher als im Landesdurchschnitt. Das Leben im Kreis Kleve ist sicherer geworden. Auch Dank der SPD-Landesregierung und Hannelore Kraft.


3. Falls Sie in den Landtag von Nordrhein-Westfalen einziehen würden - wo und in welchen Feldern werden Sie sich besonders einbringen?

Ich engagiere mich schon seit vielen Jahren im Kreistag des Kreises Kleve im Ausschuss für Gesundheit und Soziales. In diesen Themenfeldern kenne ich mich aus. Deshalb hoffe ich, dass ich mich auch im Landtag dort einbringen kann. Das Thema Haus- und Fachärzteversorgung ist für einen ländlichen Kreis wie unseren besonders wichtig. Dass das vor Ort besser wird – dafür will ich mich auch im Landtag gerne einsetzen.


4. Der Kreis Kleve bräuchte m. E. dringend neue politische Kräfte, die im Landtag tätig werden und ihn dort im Sinne der Bürgerinnen und Bürger vertreten. Wie ist Ihre Meinung dazu?

Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Ich mache schon lange ehrenamtlich Kommunalpolitik im Kreis Kleve und weiß natürlich, dass es nicht leicht sein wird, den Wahlkreis erstmals direkt für die SPD zu gewinnen. Ich bin aber auch erfahren genug zu wissen, dass nichts unmöglich ist. Schon bei der letzten Landtagswahl lagen wir im Wahlkreis bei den Stimmen für die SPD und Hannelore Kraft vorn. Bodo Wißen fehlten 2012 leider genau 1664 Stimmen zur Sensation. Seitdem hat die SPD-Landesregierung unter Hannelore Kraft weiter gut gearbeitet und unser Land voran gebracht. Wir hatten einen Plan für NRW und das zahlt sich aus. Wir wissen auch jetzt, was wir wollen und haben einen Plan für die Zukunft von NRW. Die politische Landschaft, auch im Kreis Kleve, ist in Bewegung. Nichts ist mehr sicher, auch nicht für die CDU. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir am Ende die Nase vorne haben werden: In NRW und im Wahlkreis.

Ich bedanke mich herzlich bei Thorsten Rupp - auch im Namen der interessierten Leserinnen und Leser und wünsche ihm viel Erfolg.
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6 Kommentare
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Gudrun Wirbitzky aus Bochum | 19.03.2017 | 18:26  
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Dieter Neumann aus Hagen | 19.03.2017 | 19:55  
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Manuela Burbach-Lips aus Dortmund-City | 19.03.2017 | 20:10  
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Bernd Derksen aus Bedburg-Hau | 20.03.2017 | 18:02  
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Jens-Uwe Habedank aus Kleve | 21.03.2017 | 17:34  
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