Zukunftsfragen: Fundament der SPD Kreis Kleve stärken

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Auf dem Bild sind Teilnehmer der Workshops zu sehen (v.l.n.r. Norbert Killewald (Vorsitzender SPD Kreis Kleve), Fritz Tümpen (ältester Teilnehmer), Barbara Hendricks (MdB), Sascha Kujath (jüngster Ortsvereinvorsitzender im Kreis Kleve), André Stinka (Generalsekretär der NRWSPD).

Wie wollen wir unser Fundament stärken? – Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 100 SPD-Mitglieder in Kerken-Nieukerk in Workshops. NRWSPD-Generalsekretär André Stinka stellte die dazu passende landesweite Kampagne „Fundament stärken“ vor.

In fünf Workshopgruppen beschäftigten sich die Mitglieder mit auf den Nägeln brennenden Punkten der Parteiarbeit: Wie treten mehr Mitglieder ein? Wie wird das Partei-Ehrenamt attraktiver für junge Menschen und Familien? Wie gestalten wir unsere Veranstaltungen für SPDler, aber besonders auch für Bürger interessanter? Wie organisieren wir „Anpack-Projekte“ die zeigen, dass die SPD eben nicht nur redet, sondern auch Missstände, zum Beispiel den maroden Kindergartenzaun, beheben kann? Und welche neuen Bildungsangebote brauchen wir um unsere Mitglieder für ihre Arbeit mit veränderten Herausforderungen zu qualifizieren?
„Am Ende des Tages stand nicht ein – wie sonst manchmal üblich – ´Schön, dass wir mal drüber gesprochen haben´-Papier, sondern ein Handlungskatalog mit 15 konkreten Punkten zur Umsetzung für die Kreis-SPD und ihre Ortsvereine“, erläutert Norbert Killewald, Vorsitzender der SPD Kreis Kleve.
So einigte man sich zum Beispiel auf mehrere „Gemeinsam packen wir an“-Aktionen an bestimmten Einsatzorten im ganzen Kreis, ganz klare, familien- und mitgliederfreundliche Rahmenbedingungen für Veranstaltungen, Kongresse zu aktuellen Themen für Bürgerinnen und Bürger oder einen konkreten Bildungsplan für das nächste Jahr.

In seinem Inputreferat stellte NRWSPD-Generalsekretär André Stinka die Notwendigkeit für solche Veränderungen da: Die landesweite Kampagne „Fundament stärken“ solle kein neues Grundsatzprogramm, keine neue Parteireform sein, sondern alle Motivierten und Interessierten zum Mitmachen einladen, um frischen Wind in die Organisation zu tragen. Dinge sollen da ausprobiert werden, wo es drauf ankommt – in den Untergliederungen der Partei, so wie jetzt im Kreis Kleve.

In der Vergangenheit habe man sich aufgrund der vielen Wahlkämpfe in jedem der zurückliegenden Jahre auf die Wahlkampagnen konzentrieren müssen, jetzt sei im wahlfreien Jahr und darüber hinaus Zeit sich intensiv mit dem Grundgerüst der Partei zu beschäftigen.

„Wir haben zwar die aktuelle Situation bei uns genau und kritisch analysiert und dabei einige Schwachstellen gefunden, aber auch gute Ergebnisse herausgearbeitet, die zum Beispiel unsere Fortbildungsreihen gebracht haben. Dazu gehören die steigenden Zahlen der Mitglieder unter 35 Jahren in Parteifunktionen. Bei diesen Punkten wollen wir weiter dran bleiben und so positiv in die Zukunft blicken“, so Killewald.
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