Dieses hartnäckige Vorurteil ist bis heute nicht aus der Welt zu räumen

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(Foto: Magalski)

Hubschraubereinsätze der Polizei, insbesondere in der Nacht, bleiben von der Bevölkerung natürlich kaum unbemerkt.

Klingt ja nach einer großen Sache, nach spektakulärer Verfolgungsjagd oder so. Ein lärmiger Helikopter ist auch nicht zu überhören und macht neugierig: "Ist schon wieder ein Forensik-Patient aus Bedburg ausgebrochen?"

Diese hartnäckige Vorurteil ist bis heute nicht aus der Welt zu räumen. Keine Ahnung, warum. Seit dem Jahr 2012 hat es mit einer Ausnahme keinen gewaltsamen Ausbruch aus der Forensik in Bedburg-Hau gegeben.

Spektakuläres steckt in den seltensten Fällen hinter einem polizeilichen Hubschraubereinsatz. Im Klever Land werden Hubschrauber - ausgestattet mit Wärmebildkameras - meist bei der Suche nach vermissten Personen eingesetzt. Immer häufiger sind das an Demenz erkrankte Mitbürger.
Ein Hubschraubereinsatz muss deshalb keine große Sache sein. Für die Polizei ist er ein völlig normales Einsatzmittel.

Ach ja. In der LVR-Klinik Bedburg-Hau gibt es aus einem einfachen Grund so wenige Ausbrüche: Die verbesserten baulichen und technischen Sicherungsmaßnahmen zeigen ihre Wirkung.
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Maria Irkens aus Wesel | 08.02.2017 | 21:40  
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