Kleve - Emmerich - Goch - Niederrhein: Der Beruf des Hufschmids bzw. Hufbeschlagschmieds

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Kleve: Emmerich/Kleve | Im vergangenen Jahr gastierte der Zirkus Charles Knie in Kleve. Bei einem Besuch der Zirkusstadt kam ich ins Gespräch mit einem Hufschmidt aus dem Kreis Kleve, der dort seiner Arbeit nachging. Es war ein recht netter Zeitgenosse und er erzählte mir von sich und seiner Arbeit. Diese Begegnung nahm ich heut zum Anlass diesen Bericht zu schreiben.
Es ist schon eine schwere körperliche Tätigkeit, die meist in gebückter Haltung durchgeführt wird, muss der Beschlag des Hufes mit großer Präzision erfolgen. Der Hufnagel darf die sensitiven Bereiche des Hufes nicht stören, sondern muss durch das unempfindliche Hufhorn getrieben werden. Das Pferd hingegen zappelt häufig und zieht sein Bein weg, während es stillhalten sollte.
Wer dies meistern will, muss entsprechende Einsatzbereitschaft und die entsprechende dazu Befähigung mitbringen.
Der Hufschmied oder richtiger,,Hufbeschlagschmied" ist ein eher männerdominierter Beruf, obwohl auch zunehmend Frauen in die weitgehend selbständige Tätigkeit gehen. Dabei ist der ,,Hufbeschlagschmied" eine geschützte Berufsbezeichnung. Bevor man sich so auszeichnen darf, muss man zunächst eine mehrjährige Ausbildung durchlaufen. Dabei erfährt man neben der Metallverarbeitung viel über Anatomie, Biologie und Psyche des Pferdes. Das ist auch notwendig, um später das Beschlagen für das Tier und den Schmied selbst erfolgreich, elegant und schmerzlos zu erledigen. Der Hufschmied ist oft mit Tierärzten im Dialog und beherrscht so das veterinärmedizinische Grundwerkzeug. Neben dem routinemäßigen Beschlag, erforderlich aufgrund der Nutzung des Tieres durch den Menschen, übernimmt der Schmied oft Aufgaben der othopädischen Korrektur.
Die Ausbildung ist aufgeteilt in eine Grundlage in einem metallverarbeitenden Betrieb (Handwerksberuf: Metallbauer mit Fachrichtung Hufschmied), mit anschließender Lehrzeit in einer Lehrschmiede. Kunden sind neben Pferdebesitzern meist Betriebe der Landwirtschaft, Zoos oder wie in meinem Fall ein Zirkusunternehmen.
Neben Pferden beschlägt der Hufschmied auch andere Huf- und Klauentiere, wie z. B. Kühe, bei denen dadurch oft Fehlstellungen der Gliedmassen korrigiert werden können. Außerdem können abgebrochene oder verletzte Hufe rekonstruiert werden. Verschiedene Hufkrankheiten (Strahlfäule, Hufgeschwür, Hufrehe) kann ebenso der Hufschmied behandeln.
Foto: Google CC lizenzfrei

Dazu noch folgender Link:
http://www.youtube.com/watch?v=IkIAKRk64eU
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 16.11.2013 | 10:29  
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Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein | 16.11.2013 | 10:33  
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Luzie Schröter aus Fröndenberg/Ruhr | 16.11.2013 | 10:37  
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Peter Eisold aus Lünen | 16.11.2013 | 10:53  
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Fritz van Rechtern aus Neukirchen-Vluyn | 16.11.2013 | 11:03  
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Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein | 21.11.2013 | 20:58  
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