Hafen der Hoffnung in Düsseldorf

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Auf dem Bild von links nach rechts: Thorsten Klute, Sneshanna Schwarz, Julia Weber, Brigitte Angenendt und Marina Gräfin zu Dohna.
Tag der neuen Heimat in Düsseldorf

Der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Thorsten Klute hat zu einem Empfang zum "Tag der neuen Heimat" nach Düsseldorf eingeladen.

Auch in diesem Jahr wurde Julia Weber vom Hafen der Hoffnung e.V. eingeladen. Mit ihr gemeinsam konnten drei weitere Vorstandsmitglieder: Sneshanna Schwarz, Svetlana Brak und Brigitte Angenendt diesem Festakt beiwohnen.

Zu Beginn wurde ein bewegender ökumenischer Gottesdienst unter dem Thema "Brücken bauen" in der Pfarrkirche St. Martin gefeiert, zu der Aussiedlerbeauftragte der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für die Gläubigen aus der GUS einluden. Den Spätaussiedlern, die seit 25 Jahren in Deutschland leben, wurde für ihre gute Integration und deren ehrenamtliches Engagement in Vereinen und zurzeit in der Flüchtlingsarbeit gedankt. Russlanddeutsche sind auch in der Flüchtlingsarbeit aktiv, denn sie wissen, was ein neuer Bürger an Unterstützung benötigt, - führte man weiter aus.
In der Begrüßung würdigte der Staatssekretär Thorsten Klute die Integration der Russlanddeutschen in ihrer neuen Heimat Nordrhein-Westfalen, dankte für ihr soziales Engagement und äußerte zuversichtlich, dass die enorme Herausforderung, vor der zurzeit Deutschland steht, erfolgreich zu bewältigen ist, wie in den 90-Jahren, als viele Aussiedler nach Deutschland gekommen sind.

Der Höhepunkt des Festaktes war die Festrede des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten Hartmut Koschyk, MdB, der ebenfalls die Integration der Russlanddeutschen lobte.
In der Mitteilung "Koschyk spricht beim Tag der neuen Heimat in der Düsseldorfer Staatskanzlei" kann man folgendes nachlesen: "Vor zwei Jahren hatte das Ministerium eine Studie zur gelungenen Integration der rund 620.000 Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler vorgestellt. Danach lag etwa deren Erwerbstätigenquote mit 75,1 Prozent deutlich über der der Gesamtbevölkerung (69,5 Prozent)". Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten rief in seiner Rede zum Engagement in der Flüchtlingsarbeit auf.

Der Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings-, und Spätaussiedlerfragen, Geschäftsführerin Gräfin Marina zu Dohna stellte ein interessantes Programm zusammen. Der thematische Schwerpunkt des „Tages der neuen Heimat“ war in diesem Jahr die Integrationskraft des Sports. In einer Talkrunde erzählten russlanddeutsche Sportlerinnen und Sportlern über ihre Erfahrungen.
Auch die musikalische Begleitung des Festaktes war äußerst interessant!
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