Mense kommt von öwerall! De Familli fiert Karneval

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  Kleve: Sekundarschule Kleve | Ganz nach dem Motto der diesjährigen Prunksitzung am 21. Januar "Mense kommt von öwerall! De Familli fiert Karneval" strömten die Jecken in Scharen in die Aula der Klever Sekundarschule. Die bunt verkleideten und gutgelaunten Narren erwartete ein sechsstündiges Programm, moderiert auf ihre unnachahmliche Weise von Hilla Heien, das die Lachmuskeln strapazierte und für das alle Mitwirkenden tosenden Applaus ernteten. Eröffnet wurde die Sitzung traditionsgemäß mit dem Familli-Lied, vorgetragen von Manni Rosenberg. Das Herz der KG Flying Familli sind ihre Tanzgarden. Fünf Gruppen zeigten ihre neuen Tänze und begeisterten das Publikum. Den Anfang machten die "Wölkchen" mit ihrem temperamentvollen Gardetanz, gefolgt von den jüngsten, den"Flummis". Die "Flying Chickpeas" und die "Flying Dancer" warfen ihre Beine schon profihaft im Takt und kamen um eine Zugabe nicht herum. Etwas ganz Besonderes hatten sich die sechs Solo-Tänzerinnen des Vereins ausgedacht. Melissa Koenen, Lea Pauls, Aileen Eifler, Celine-Marie Petrowski, Lara-Lena Esposito und Lia Lenders hatten ein Medley einstudiert, bei dem jede von ihnen Teile des eigenen Solotanzes zeigte und trotzdem ein harmonisches Ganzes entstand. Auch hier gab ich laute "Zugabe"-Rufe und nach kurzer Beratung zauberten die Mädels spontan eine Zugabe. Nicht nur den vielen tanzbegeisterten Mädchen gilt ein großes Lob, sondern auch den Trainerinnen, die das ganze Jahr über die tollen Tänze einstudieren. In der Zwischenzeit waren viele emsige Betreuer und Mütter fleissig, um die Tänzerinnen, die eben noch im Garde-Outfit auf der Bühne standen, zu verwandeln. Die "Wölkchen" brachten die bunte Welt des Zirkus auf die Bühne, während die "Flying Chickpeas" die Zuschauer in die Spielhölle Las Vegas entführten. Doch was wäre eine Karnevals-Sitzung ohne Büttenredner? Für Stimmung sorgten Elke Janssen als Super-Clown, die es immer wieder schaffte, die Jecken im Saal zum Mitmachen zu animieren und Achim Verrieth als Wunderheiler. Uwe Magney und Michael Peters wussten als Paparazzi Erstaunliches aus Nah und Fern zu berichten. Damit richtig Bewegung ins Publikum kam, lud der Shanty-Chor Materborn mit Seemansliedern zum Schunkeln ein. Natürlich ließ es sich Hilla Heien auch nicht nehmen, selbst in der Bütt für Stimmung zu sorgen. Gerade aus der Kur zurück, wusste sie Erstaunliches zu berichten und holte dann für ein Tänzchen immer mehr Jecken aus dem Publikum auf die Bühne, was in einer langen Polonäse durch den Saal endete. Draußen wartete schon Prinz Andreas, der Grenzenlose mit seiner Garde, der nach seinem Prinzenlied und einem tollen Gardetanz mit der Familli im Saal weiterfeierte. Doch vorher wurde er noch von der "Flotten Bienen" des Vereins bei ihrem Seemanstanz in ein Schiff verfrachtet und von der Bühne gefahren. Mit schönen Männerbeinen und fantasievollen Verkleidungen sorgte zum Abschluss das Humus-Ballett für Stimmung und die gutgelaunten Narren sangen lauthals mit, bevor sich alle Aktiven und Helfer nochmals auf der Bühne versammelten, um mit Hilla und dem Publikum gemeinsam zu singen und zu tanzen.
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