Die Vergangenheit in der Großen Straße in Kranenburg lebte für mich kurzweilig wieder auf

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Kranenburg: Uitweg | Im Frühjahr 2013 habe ich ein Buch verfasst mit dem Titel „Große Straße – Kranenburgs Hauptstraße.
Darin habe ich an Hand von Johann Hübbers (1900 – 1975) Gemälden, der alle Gebäude an der Großen Straßen in den 1930er Jahren gemalt hat, verglichen mit wie sie 2013 ausgesehen haben. Wo Hübbers seine Staffelei zum Malen aufgestellt hat, habe ich mit meiner Fotokamera gestanden und die Gebäude, die er von dieser Stelle gemalt hat, fotografiert. In meinem Buch habe ich die beiden mit einander verglichen. Hausnummer 7 gehörte einem Schmiede. In der ersten Hälfte des 19. Jh. hatte er dort seine Werkstatt. Heute raucht der Schornstein, wenn im Haus Döner und Pizzas gebacken werden.
Karl-Theo Lenz hatte eine Beziehung mit diesem Haus. „Stübbes“ wie seine Mutter ihn nannte, war viele Jahre FDP-Ratsmitglied in Kranenburg und aktiv in verschiedenen Vereinen. Nun ist er in Rente. Ich traf ihn, als ich mit meiner Fotokamera vor seiner Wohnung am Uitweg an ihn vorbei ging. Er begrüßte mich mit Hoffotograf. Ich kam mit ihm ins Gespräch und sagte ihm, weshalb ich mit der Kamera unterwegs war. Wir sprachen eine Weile, und dann sagte er mir, während er aufstand: „Ich zeige ihnen Kranenburg von früher“. Wir gingen nach dem Nachbarhaus an der Überseite und er öffnete eine Kellertür. Als wir in den Keller gingen, gab es zwei Mal eine Stufe in die Tiefe. Dann waren wir unterirdisch. Das ist noch immer das Reich von Karl-Theo. In seinem Tonnengewölbenkeller traf ich eine Art von Museum an. Karl-Theo sagte mir, dass früher in der Schmiederei an der Großen Straße ein Eisenwaren- und Haushaltungsgeschäft war. Er wohnte da und wurde später auch als Schiede ausgebildet. Als der Laden in der zweiten Hälfte des 20. Jh. aufgelöst wurde, blieben alle nicht verkaufte Warend darin zurück. Als das Haus später verkauft wurde, mussten die Waren daraus verschwinden. Karl-Theo hat sie in seinem Keller wie in einem Museum ausgestellt. Sie sind durch die Jahre etwas verstaubt. Demnächst will er sie mal dem Staubwedel säubern.
Er möchte sich gerne mal von diesen Sachen trennen. Wer Interesse dafür hat, muss mit Karl-Theo Lenz in Kontakt treten. Selbst habe ich an unseren Trödelmarkt in Nütterden gedacht.
Sehen Sie sich das „schnucklige Museum" mal von ihm an.
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