Ein Besuch der Ausstellung „Kunst und Religion“ im Katharinenhof in Kranenburg ist ein Muss

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Kranenburg: Museum Katharinenhof | Ich möchte gerne werben für einen Besuch an die Ausstellung „Kunst und Religion“ im Katharinenhof in Kranenburg. Vor ein paar Tagen habe ich mir die ausgestellten Kunstwerke angeschaut. Sie haben mich zum Nachdenken gestimmt. Ich hörte, dass die meisten Besucher dieser Ausstellung aus den Niederlanden kommen. Nun sollen Leute vom Niederrhein die wunderschöne Ausstellung besuchen.
Die ausgestellten Kunstwerke sind sehr divers, auch was betrifft Materialwahl: Holz, Metall, Papier, Glas, Stein, Textil und technisches Material. Es gibt filigrane, kleine Darstellungen und welche in großem Format. Es ist interessant diese zu betrachten.
Die Beziehung mit der Religion wird im Erdgeschoss nicht deutlich. Da befinden sich von Gerhard S. de Groot seltsame Wesen, die meiste ohne Armen nur mit Leib und Beinen. Alle betrachten auf eigen Weise (Körperhaltung und Mimik) die alten Gemälde der Dauerausstellung. Köstlich!
Im Obergeschoss ist der Schwerpunkt Kunst und Religion. Da hängen Gebetsmühlen, ist ein Gewand mit Kirchenliedern und Seiten aus Gebetsbüchern aufgestellt, sind ein Engelbaum von Casper ter Heerdt und die heilige Maria von Rachel Kruithof. Durch ein Fenster in ihr kann man sehen, dass Sie die Struktur eines normalen Menschen hat. Jesus ist mit einer Peitsche und nach der Kreuzigung dargestellt, wie er von einem Henker enthauptet und mit einen abgeschlagenen Arm vom Kreuz gestürtzt ist. In einer Vitrine sind moderne Devotionalien ausgestellt, Kruzifixe, kleine Glasmanufakturen. Dinie Thomsen hat ein Skelett eines Bootes dargestellt. Dabei kann man an die Arche denken.
Im Dachgeschoss ist die religiöse Dauerausstellung. Dagmar Reichel hat darin die Licht-Klang-Installation „Trost und Leid“ eingerichtet. Sinnsprüche aus der Bibel und anderen Quellen leuchten auf Kugeln auf dem Fußboden auf. Sie sollen zur Besinnung führen und Trost geben.
Für mich war es interessant bei den verschiedenen Kunstwerken nachzuforschen aus welchem Teil der Bibel der Künstler zu seiner Schöpfung gekommen ist.
Man soll sich die Zeit nehmen, um in aller Ruhe die ausgestellten Werke zu betrachten und ihre Quelle nachzuforschen.
Fotos habe ich, werde sie aber aus urheberechtlichen Gründen nicht veröffentlichen. Es soll ein Anreiz zu einem Besuch sein. Bis zum 14. Mai dauert diese Ausstellung.
Der Katharinenhof ist von Dienstag bis Sonntag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Eintritt nur € 3,00.
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