Heute war es möglich, die Figuren im Kreuzaltar im Kreuzschiff der St. Peter und Paulkirche in Kranenburg von ganz nah zu betrachten

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Sieben Jahre schwebten Stoff und Teilchen, die beim Heizen aufgewirbelt wurden, im Kirchenschiff herum und setzten sich auf die dicken Sicherheitsscheiben vor den Figuren im Retabel des Kreuzaltars. Sogar drangen diese in das Retabel hinein. Die wunderschöne Ausstrahlung der Figuren wurde dadurch und durch die 'Mattscheiben' eingeschränkt.
Heute entfernten Mitarbeiter des Baubetriebs Van Wickeren aus Kranenburg alle Scheiben vor dem Retabel des Kreuzaltars. Dirk Willemsen reinigte mit Pinseln die Holzfiguren im Retabel und Gabriele Hügen säuberte die Fensterscheiben.
Hierdurch hatte ich die Gelegenheit auf das Gerüst zu klettern und die Figuren im Retabel zu betrachten und zu Fotografieren. Alle Figuren sind 1536 in Antwerpen geschnitzt worden. Obwohl es schon in der Zeit der Renaissance war, hatten die Holzschnitzer die Figuren für das Retabel im Stil der Gotik geschnitzt. Die Gesichter der Figuren haben eine individuelle Ausstrahlung. Es war interessant und spannend alle in Ruhe zu betrachten. Außerdem gibt es viel filigranes Maßwerk im Retabel.
Im Retabel befinden sich Figuren, die im Alten Testament gelebt haben: Moses, Aaron, Abraham und Isaak und aus dem Neuen Testament: Jesus, sein Geburt, Stammbaum und Beschneidung, das Heilig Abendmal und der Kreuzweg Jesu.
Nachmittags um 15.00 Uhr kam die Belegschaft von Baubetrieb van Wickeren, um die Fensterscheiben wieder vor dem Retabel zu befestigen. Ich habe das beobachtet und war beeindruckt wie professionell sie das mit ihrem Chef gemacht haben.
Auch mit Panzerglas sind die Figuren nun im Retabel doch noch deutlich zu sehen.
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Jan Kellendonk aus Bedburg-Hau | 14.07.2016 | 19:13  
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