29 Tonnen Kokain - Spur führt nach Kranenburg

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29 Tonnen Kokain wurden im Rotterdamer Hafen sichergestellt. Das niederländisch-deutsche Ermittlerteam ließ somit einen millionenschweren Coup platzen. (Foto: Zollfahndung Essen)
Kranenburg/Rotterdam. Bereits am 11. März 2016 wurden 2,9 Tonnen Kokain in einem Container aus Curacao mit Umzugsgut im Hafen von Rotterdam entdeckt.
Doch neben dem deklarierten Hausrat wurden zusätzliche 100 Umzugskartons mit insgesamt 2,9 Tonnen Kokain festgestellt. Der Straßenverkaufspreis des sichergestellten Kokains liegt bei cirka 100 Millionen Euro. Aufgrund dieser Sicherstellung wurden Ermittlungen durch das Hit and Run Cargoteam Rotterdam (HARCteam) in Zusammenarbeit mit dem Zoll, der Seehafenpolizei und der Steuerfahndung, unter Leitung der Generalstaatsanwaltschaft Rotterdam, aufgenommen.

Eine Spur führt nach Kranenburg, eine Gemeinde im Kreis Kleve, nachdem als Empfangsadresse der Lieferung dieser Ort auf dem zugehörigen Frachtbrief notiert war.

Regierungsdirektor Hans-Joachim Brandl, Leiter des Zollfahndungsamtes Essen, bestätigt, dass sein Dienstsitz in Kleve unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Kleve die Ermittlungen auf deutscher Seite führt.
Die Drogen, deren Sicherstellung aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt veröffentlicht werden kann, wurden bereits in den Niederlanden vernichtet.
"Dieser Fall ist ein Beispiel für die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit, die wir seit vielen Jahren mit den Drogenbekämpfungsbehörden der Niederlande pflegen", konstatiert Norbert Drude, Präsident des Zollkriminalamtes in Köln.
Aus ermittlungstaktischen Gründen wurden auch auf Nachfrage keine weiteren Angaben gemacht.
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Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 29.04.2016 | 14:03  
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