Wie man umgeht mit totgefahrenen Katzen

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Die Römerstraße zwischen Kleve und Schottheide ist ein stark befahrener Weg. Anwohner davon sind sogar beim Überqueren angefahren worden und starben dabei. Diese Unfälle liest man oft in der Zeitung. Sogar ein Kreuz wird am Unfallsort hingestellt, damit man beim Vorbeifahren daran erinnert wird, dass hier mal ein Mensch im Verkehr das Lieben ließ.
Wer in den Reichswald spazieren will, kann dafür die Römerstraße bei der Mündung der Papiermühle überqueren, und dann am Renneken entlang zu den Forellenteichen spazieren. Gestern wollte eine Katze an dieser Stelle die Straße überqueren. War aber zu langsam für ein heranfahrendes Auto. Nachdem es ihn angefahren hatte, schaffte das Tier es noch gerade in den mit Gras bewachsene Seitenstreife der Papiermühle zu kommen. Da starb es. Als ich gestern an dieser Stelle eintraf, sah ich das tote Tier. Ich konnte den Kopf davon nicht sehen, und nach den Farben dachte sogar an einen Fuchs.
Heute ist die Seitenstreife an dieser Stelle gemäht worden. Ich war neugierig, ob der Kadaver dort noch lag. Er war verschwunden. Gut, dass er abgeholt worden ist, dachte ich. Aber ich irrte mich. Das tote Tier lag im Weg und wurde weggeschubst. Ich sah es im Renneken, sofort vor der Öffnung des Rohrs, wodurch Wasser dieses Bachs durch ein Rohr unter der Römerstraße weitergeleitet wird. Nun sah ich den Kopf des Kadavers. Es war kein Fuchs, sondern eine Hauskatze. Zu Hause warten ihre Herrchen auf sie. Sie wird niemals mehr heimkehren.
Ich habe die Gemeinde Kranenburg angerufen. Mitarbeiter des Bauhofs holen ihn ab, bevor Bakterien den Kadaver besiedeln.
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