'Bergsteigen' im Reichswald

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Ein wenig bewanderter Teil des Reichswaldes ist dessen Südwestecke. Aus der flachen Tiefebene steigen an dieser Stelle die Hügel empor. Der höchste davon heißt Himmeltal und ist knapp 80 m hoch. Darauf steht ein verlassener Feuerwachtturm.
Dieser Teil des Reichswaldes wird von den niederländischen Straßen Grafwegen, Neutrale Weg, Holleweg und Zwarteweg zwischen Grafwegen (D) und Milsbeek (NL) begrenzt. Bei der Gaststätte 'Den Diepen' in Milsbeek setzt sich der Grensweg am Südteil des Reichswaldes fort. Die Tiefebene in den Niederlanden heißt dort Koningsven. Dieser ist zum Teil für Hirsche und Rehen aus dem Reichswald als Graswiese zum äsen eröffnet worden. In der Gegend davon hat die Gemeinde Kranenburg Windkraftturbinen geplant!!! Wenn dieses Unheil realisiert wird, ist dieses Naturprojekt eine verlorene Sache.
Mehrere niederländisch-deutsche Grenzsteine umzaunen den deutschen Wald. Spazieren im Reichswald kann man am Grensweg in der Nähe von der genannten Gaststätte bei Grenzstein 588. Da geht es gleich bergaufwärts in einen wunderschönen hügeligen Hangwald mit beachtlichen Baumgestalten hinein. Die Regenschauern in den letzten Monaten haben die Pfade auf dem Steilhang leider ausgeschliffen und machen einen Spaziergang darüber fast unmöglich. Hier ist 'Bergsteigen' angesagt.
Ein sicherer Weg gibt es, wenn man bei dem genannten Grenzstein nach 20 m rechs ab auf dem Pfad geht. Nach zwei Minuten erreicht man einen Gatterzaun. Hinter dem Törchen darin liegt der Teich Klemsweiher. Da geht es an einem Gatterzaun bergaufwärts. Von dieser Stelle kann man den Wald erkunden. Aber auch hier ist der Weg schlecht begehbar. Revierförster Spinner soll sich diese Gegend mal ansehen und Maßnahmen ergreifen, um die Situation zu verbessern!
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3 Kommentare
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Christiane Bienemann aus Kleve | 19.03.2016 | 16:50  
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Josefa Liebrand aus Kleve | 20.03.2016 | 09:38  
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Heidrun Kelbassa aus Goch | 20.03.2016 | 19:25  
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