Naturschutzmaßnahmen scheinen erfolgreich

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Dieses Kiebitzküken ist etwa vier bis fünf Tage alt. (Foto: Manuel Fiebrich, Nabu)
Bereits im Vorjahr hatte die NABU-Naturschutzstation Niederrhein einen Maisacker in Grünland umgewandelt. Wie erhofft wurde die Fläche sofort von verschiedenen Wiesenvögeln angenommen. Seit Ende April laufen dort nun Kiebitze im Familienverband an den ebenfalls geschaffenen Wasserflächen. Dort ist das Nahrungsangebot für die Küken am größten. Auch ein Rotschenkel- und ein Uferschnepfenpaar brüten auf der Fläche. Zudem konnte der Große Brachvögel sowie zahlreiche Bekassinen beobachtet werden. "Die Bekassinen ziehen aber noch weiter nach Norden und brüten nur in den feuchtesten Gebieten. Mit Glück auch mal wieder im Kranenbur-ger Bruch", berichtet Andreas Barkow, Betreuer der Naturschutzflächen des Landes NRW in der Düffel.

Große Brachvögel profitieren

Zudem wurde in diesem Frühjahr auf einer anderen landeseigenen Wiese neben einer neu geschaffenen Senke eine solar betriebene Pumpe zur aktiven Bewässerung im Rahmen des LIFE-Projektes installiert. Mit dieser kann die Fläche fortan aktiv bewässert und so auch bei Trockenheit nass gehal-ten werden. Projektleiter Andreas Barkow freut sich über die ersten deutlich erkennbaren Erfolge der Maßnahme: "Unser letzter Brutvogel-Check ergab: Die Wiese dort ist nass und davon profitieren der Große Brachvogel, die Bekassine, die Uferschnepfe, der Rotschenkel sowie der Kiebitz, die wir alle dort beobachteten konnten. Damit konnten die fünf wichtigsten Wiesenvo-gelarten des Vogelschutzgebietes "Unterer Niederrhein" gleichzeitig auf bei-den Flächen festgestellt werden. Das ist ein sehr schöner Erfolg!"

Weitere Infos zum Projekt unter: http://www.life-wiesenvoegel-niederrhein.de
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