Rathaussturm in Kranenburg am 6. Februar

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Der Straßenkarneval fängt mit dem jährlichen Rathaussturm um genau 11.11 Uhr an. Heute war es wieder so weit. Schon eine Weile vorher hatten sich Zuschauer vor dem Rathaus versammelt. Die Polizei regelte den Verkehr, damit keine Unfälle stattfinden konnten. Bürgermeister Günter Steins im Marschallausfit kam aus dem Rathaus und schaute wie groß das Publikum dieses Jahr war. Im Rathaus war schon eine fröhliche Stimmung. Es gab zu Trinken, Knabbern und Plaudern. Ortsvorsteherin Irmgard Hunselar trug den Riesenschlüssel des Rathauses bei sich und sollte ihn dem Gewinner des Kampfes darum überreichen.
Kurz nach 11.00 Uhr trafen die Prinzengarde, der Musikzug, die Tanzmarieschen und die freiwillige Feuerwehr mit einem Löschwagen aus der weiten Vergangenheit und zuletzt Prinz Daniel ‘der Feurige‘ mit seiner charmanten Begleiterin Funkenmarieschen Melli am Rathaus ein. Der Kampf um den Rathausschlüssel konnte anfangen.
Bürgermeister Günter Steins begrüßte die Karnevalsgesellschaft Krunekroane, die nun vorbereitet war für die Übernahme der närrischen Regentschaft in Kranenburg. Er teilte mit, dass wenn der Prinz mit sechs Versuchen drei Mal einen Fußball durch das untere Loch in einer aufgestellten Holzwand schießt, er die Voraussetzung für den Erhalt des Rathausschlüssels erfüllt hat.
Bevor der Prinz damit anfing, spielte der Musikzug den Büttenmarsch und die Garde sang mit Bruststimme mit.
Der Prinz war ein guter Torschießer. Er erfüllte die Voraussetzung, aber der Bürgermeister wollte den Schlüssel jedoch nicht abgeben. Darauf fing ein heftiger Wortkampf an. Der Prinz hat seinen Sprengmeister mit Dynamik mitgebracht. Der konnte, wenn nötig, die Tür des Rathauses damit sprengen. Die freiwillige Feuerwehr Kranenburg traf mit einem Löschwagen ein. Es sollte einen Feuer im Rathaus sein. Der Prinz wurde als Löschleiter promoviert und konnte damit in das Rathaus kommen. Der Bürgermeister gab auch dieses Mal nicht auf. Die Garde hatte Munition von der Aral-Tankstelle mitgenommen und griff ihn damit an. Auch das half nicht. Aus dem Löschwagen wurde der Schlauch mit Spritze freigelegt und damit einige Eimer mit Wasser gefüllt. Es wurde gefährlich für den Bürgermeister. Er wollte nicht mit einem nassen Anzug heimkehren. Gardemitglieder waren so weit, dass sie den Bürgermeister damit angreifen wollten. Soweit kam es nicht. Er gab nach und bat Frau Hunselar, nach dem der Prinz die Regeln, die in der Karnevalszeit gelten, vorgelesen hat, dem Prinzen den Schlüssel zu überhändigen. Nun konnten alle in das Rathaus hinein, wo die Getränke schon auf sie warteten.
Ein dreifaches Krunekroane He-Lau!
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