Alexander Polm ist der neue König von Niel

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„Nach der Kirmes, ist vor der Kirmes“, war ein viel verwendeter Spruch in den Tagen nach einer wiederum tollen Nieler Kirmes.

Die Besucher und auch die Organisatoren waren sich alle einig: es war ein tolles Fest, mit vollem Festzelt an allen Kirmestagen.

Doch der Reihe nach.

Dieses Mal wurde bereits am Mittwoch mit dem Aufbau im Fest-Zelt begonnen, schließlich hatten die verschiedenen Kirmestage alle ein eigenes Motto mit unterschiedlichen Bühnenbildern, die aufwendig im Aufbau waren, was aber für die fleißigen Nieler mit viel Freude angegangen wurde.

Mit der Mallorca-Party am Freitag begannen die „Nieler Festspieltage“. Das Mallorca-Orga-Team hatte das Zelt und Außenanlagen mit Palmen, Blumen und Mallorca-Utensilien wie immer bestens präpariert. Die Jugend strömte aus dem gesamten Kreis Kleve ins ‚Party-Mekka Niel‘ – und dann ging es ab, wie die Jugend heute so sagt.

Am Samstag war das Motto „Niel tanzt“. Das Orga-Team ‚Niel tanzt‘ hatte das Zelt in eine Disco mit Cocktailbar und Lounge-Bereich und vielen kleinen aber feinen neuen Ideen umgebaut für eine moderne Tanzveranstaltung. Entsprechend positiv war die Resonanz – eine überraschend große Besucherzahl tanzte in Niel bis in den Morgen. Ein Geheimtipp im Veranstaltungskalender des kommenden Jahres.
Der Kirmessonntag begann mit dem Abholen des alten König Andreas Duif von seiner Königsresidenz durch die Schützen unter Begleitung vom Marinespielmannszug Schenkenschanz. Das Festhochamt wurde vom neuen Pastor Terhoeven in festlich angenehmer Atmosphäre geleitet. Seine Predigt mit dem Thema „Jedes Hüske heeft zin krüske“ war tiefgehend, stimmte zum Nachdenken, aber war passend zur diesjährigen Kirmes. Freud und Leid liegen oft nahe beieinander. Denn auch die Schützengilde Niel trauerte. War doch erst am Freitag vor der Kirmes der langjährige Gildemeister Josef Bless verstorben. Fast 18 Jahre lang leitete er die Geschicke der Schützengilde Niel von den 1970-iger bis in den 1990-iger Jahren.

Nach der Festmesse wartete bei herrlichem Sommerwetter im September die Kaffee- und Kuchentafel im Festzelt, für die die Nieler Frauen leckere Kuchenkreationen selbst gebacken hatten. Viele vorbeifahrende Fahrradfahrer und Besucher aus den Nachbardörfern müssen den frischen Kaffee gerochen haben, denn schnell war das Kuchenbuffet verzehrt.

Ab ca. 16.00 Uhr eröffnete Gildemeister Bernd Vriesen das Preis- und Königsschiessen. Bürgermeister Günter Steins erinnerte in seiner traditionellen Ansprache an die lange Tradition der Schützengilde – ‚Zusammenhalt macht stark‘.
Folgende Schützen waren beim Preisschießen erfolgreich:
- Kopf: Josef van de Sand mit dem 45. Schuss
- rechter Flügel: Daniel Wels, 134. Schuss
- linker Flügel: Andreas Keders, 200. Schuss
- Stoss: Frans Couenberg
Nachdem die Preise ausgeschossen waren, gab der Hauptmann den wichtigsten Befehl der Kirmestage: „Königs-Reflektanten vortreten“.
Es dauerte dieses mal länger als in anderen Jahren, aber dann trat Alexander Polm als erster Königsbewerber ins Scheinwerferlicht. Ihm sollte als zweiter Bewerber sein Freund Hendrik van de Sand folgen. Nach spannendem Wettbewerb schoss Alexander Polm mit dem 230. Schuss ‚den Vogel ab‘. Niel hatte einen neuen König!
Auch am Kirmesmontag war das schön geschmückte Schützenzelt bestens gefüllt. Der neue König Alexander Polm und seine Königin Carina hatten die Schützenkönige samt Throngefolge aus Keeken, Mehr und Zyfflich zum Königsball eingeladen. Jeder Besucher fragte sich, wie und wann die Feier wohl enden sollte, denn bereits am frühen Abend zog die erste Polonäse zu den Klängen von ‚The Cube‘ durchs Zelt und man tanzte auf Stühlen und Tischen. Die neue Musikband ‚The Cube‘ passte perfekt zu den feierwütigen Nielern und spielte bis in den frühen Morgen. Die letzten Gäste beim abschließenden und traditionellem ‚Eier braten‘ bei ‚King Alex‘ nutzten das Tageslicht um den Weg nach Hause zu finden.
Rundum positiv ist das Resümee der Organisatoren der Nieler Kirmes 2014. An allen Tagen ein volles Kirmeszelt und tolle Stimmung bei herrlichem Sommerwetter im September.
Ein großer Dank vom Organisationskomitee gilt den vielen fleißigen Helfern und Sponsoren, die solch ein üppiges Fest erst möglich machen. An anderen Orten ist man kritisch hinsichtlich der Kirmesbesucherzahlen, in Niel ist es Gott sei Dank andersherum. In Niel ist halt vieles anders – zusammen kann man viel bewegen um Freude zu haben.
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