Verkehrsverein: Beeindruckende „Malerische Masuren“

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Unter dem Titel „Malerische Masuren“ hat der Verkehrsverein Kranenburg unter Leitung von Annemarie Nickesen und Günter van Hoof eine achttägige Busrundreise durchgeführt.

Die insgesamt 41 Teilnehmer/innen durften sich davon überzeugen, dass die Rundreise ihrem Titel gerecht wurde. Die weite Anreise wurde den Mitreisenden durch einen Begrüßungssekt des Vereins sowie durch das reichliche Kaffeeangebot der Firma Stiehl „versüßt“.
Zum Kultur- und Erlebnisprogramm bei sommerlichen Temperaturen gehörten eine Stadtrundfahrt unter fachkundiger Führung durch Stettin mit Ausstieg an markanten Punkten sowie jeweils eine dreistündige Führung durch die Städte Danzig und Posen. Imposant präsentierte sich in Stettin die gotische Kathedrale St. Jakob; auch der Ausblick auf Stettin mit seinem Hafen von der Hakenterrasse aus war überwältigend. Danzig bezauberte die Gäste aus dem Kreis Kleve durch die Schönheit seiner Bürgerhäuser im Renaissancestil, verbunden mit dem Reiz mittelalterlicher Gassen, die Marienkirche, das prachtvolle Rathaus und das Krantor (Wahrzeichen Danzigs). Widerstehen konnte kaum jemand dem reichlichen, verführerischen Bernstein-Schmuckangebot.

Von Mragowo (Sensburg) aus ging es unter fachkundiger Führung auf Erkundungstour durch nördliche und südliche Masuren, auch „Land der 1.000 Seen“ genannt. Diese Benennung ist leicht untertrieben, wie die Mitreisenden erfahren durften, denn Masuren weist tatsächlich eine Seenlandschaft von mehr als 3.000 Seen aus. Hier war eine Schifffahrt geradezu Pflicht, um das Naturwunder Masuren auch vom Wasser aus zu erleben.

Gänsehaut aufkommen ließ der Besuch der im italienischen Barock erbauten Wallfahrtskirche „Heilige Linde“ bei einem kleinen Orgelkonzert. Nicht weniger beeindruckend und für viele das Highlight der Rundreise war der Besuch der „Wolfsschanze“, dem ehemaligen Führerhauptquartier, nahe dem Städtchen Rastenburg. Fast schweigend ließen die Niederrheiner unter Führung von Jan Zduniak, Autor des gleichnamigen Buches „Wolfsschanze“, noch einmal die unvergesslichen Begebenheiten des 2. Weltkriegs auf sich wirken.

Natur pur hieß es bei der Rundfahrt „Südliche Masuren“. Die Johannesburger Heide, das größte geschlossene Waldgebiet Polens stand ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des russischen Phlipponenklosters in Eckertsdorf - genüssliche Entspannung dann bei einer Boots-fahrt auf einem der kleinen Bäche, die sich durch die herrliche Landschaft schlängeln.

Bevor die Gäste aus dem Kreis Kleve dann mit einem Koffer voller interessanter und beeindruckender Erinnerungen wieder die Heimreise antraten, durfte auch eine Führung durch die Altstadt Posens mit seinem beherrschenden Rathaus, der „Perle der polnischen Renaissance“, nicht fehlen.

Am Abschiedsabend galt es dann für alle, mit einem Gläschen Wodka in der Hand auf eine wunderbare Reise anzustoßen: Dla dobra!
AnnNick.
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