Anfrage des Olympischen Bund beim Schützen Bund abgeschmettert!

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Langenfeld (Rheinland): Bogensportanlage | Der DOSB (Deutsche Olympische Sportbund) hat beim DSB (Deutschen Schützenbund) durch den Generaldirektor auf Bundesgeschäftsführer-Ebene zum Thema "Vorschießen und ehren lassen" angefragt.

Zum Hintergrund:
Sportschützen die im Dienste des Schützenbund aktiv sind dürfen vorschießen - wie jeder andere Schütze auch der nachweislich verhindert ist - um sich für das nächste Turnier zu qualifizieren.

Zusätzlich darf sich der "Schützenbund-Mitarbeiter" ehren lassen. Ohne unter Turnierbedingungen den Wettbewerb bestritten zu haben.

Hier vermissen viele Sportschützen den sportlichen Anstand.(Einige Schützenbund-Mitarbeiter auch!)

Da eine direkte Ansprache durch einen einzelnen Sportschützen und Sportverein erfolglos war, wurde der Deutsche Olympische Sport Bund angerufen.
Hier teile man die Auffassung und hat den Bundesgeschäftsführer des Deutschen Schützenbund zu dem Thema angeschrieben.

Nach nun drei Wochen gab es die Rückmeldung des DSB: "Nach Abwägung aller Argumente sieht der Schützenbund keine Notwendigkeit, seine Sportordnung in dem Punkt Vorschießen zu ändern."

Die Mitgliedsverbände des DOSB handeln bezüglich ihrer Sportordnung autonom. Solange sie sich innerhalb der Vorgaben des internationalen Fachverbandes, im Falle der Schützen ist das die International Shooting Sport Federation (ISSF), bewegen, können sie ihre Wettkampfordnung selbst bestimmen.

Der DOSB hat keinen Einfluss auf die Ausgestaltung der Sportordnung des DSB.

Zur Zeit wird beim ISSF angefragt inwieweit das Thema "Vorschießen und ehren lassen" konform geht mit den internationalen Regelungen.

Bei anderen Sportlern / Sportarten ist ein "ich bin schon mal vorgelaufen" oder "der Speer wurde schon mal vorgeworfen" und und und undenkbar.

Wir werden umgehend nach einer Rückmeldung von der ISSF berichten.

Das sagen die Sportschützen dazu:
http://meisterschuetzen.org/index.php?page=Attachm...
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