Traditionelle Weihnachtsgeschichte 2107

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  Weihnachtsgeschichte 2017 -

Besuch des Christkindes
Das Weihnachtslicht


In den letzten Jahren hatte das Christkind seine Engel zur Unterstützung des Weihnachtsmannes zur Erde geschickt. Zur Erinnerung - in Langenfeld waren der Engel Martinus und der Engel Tobias unterwegs, die auch während des Jahres die Stadt beobachten und ihre Chronik dem Christkind vorlegen. Sie sind Berichterstatter und Botschafter und dienen dem Christkind zur Vorbereitung auf seinen diesjährigen Besuch in der Weihnachtszeit.

Das Christkind war seit einigen Jahren nicht mehr auf der Erde und daher beschloss es, den weiten und beschwerlichen Weg an der Seite des Weihnachtsmannes gut vorbereitet zu unternehmen.


Das Christkind möchte sich selber überzeugen, ob die Berichte der Engel und des Weihnachtsmannes stimmen und ob es diesen Glauben schenken kann. Das Christkind zweifelt: "Der Weihnachtsmann ist halt schon ein alter Mann und die Engel übertreiben doch immer wieder. Ich will mir selber ein Bild machen."

Was das Christkind in den Berichten von der Erde zu lesen bekommt, ist häufig alles andere als erfreulich. Aus Langenfeld gibt es aber erfreuliches zu berichten.

Die Stadt hat sich prächtig entwickelt. Viele neue Häuser und Geschäfte sind entstanden. Manche Ortsteile sind nicht wieder zu erkennen. Viel neuer Wohnraum, dass ist gut für die Menschen und noch mehr Arbeit für das Christkind und die Engel.

Aber ansonsten: Weihnachtslieder, die aus Lautsprecher plärren, und Weihnachts-Beleuchtung schon weit vor der Adventszeit, Menschen im Geschenke-Kaufrausch, angespannte gehetzte Gesichter - schichtweg ein Durcheinander.

Die Engel legen dem Christkind auch Kommentare vor, die diese aufgeschnappt haben. Eine junge Frau wird mit den Worten zitiert: "Dieses Weihnachtsgetue nervt mich, hoffentlich ist bald der Rummel vorbei." Auch Heiligabend wird es wieder wie in den vergangenen Jahren sein. Schnell, schnell in die Kirche, rasch nach Haus, das Essen wird sonst kalt. Die Kinder quengeln, sie wollen ihre Geschenke, schließlich hat man sie lange genug neugierig gemacht.

Das Christkind wird beim Lesen der Berichte immer trauriger. Weihnachten ist das Fest der Stille und der Freude. Freude gehört zu den schönsten menschlichen Gefühlen. Freude ist nicht käuflich und kann nicht mit Geld erworben werden. Auch kann kein Arzt und kein Kalender Freude verordnen. "Das Weihnachtsfest" spricht das Christkind, "soll wieder für die große Gemeinschaft der Christenheit ein Anlass zur unbezwingbaren, ja hellsten Freude werden."

Da kommt dem Christkind eine Idee:

Wie damals in Bethlehem der Stern bei seiner Geburt leuchtete und Hoffnung verbreitete, so will es auch bei der diesjährigen Reise auf die Erde sein Weihnachtslicht einstecken. Mit dem tröstet es im Himmel die Engel, die von ihrer Wolke fallen, oder es spendet Trost für alle, die traurig sind.

"Dieses Licht will ich in jedes Haus streuen, es wird gewiss auch auf der Erde seine Wirkungen tun. Das Licht in den Herzen der Menschen wird ein Lächeln hervorbringen, das sich schnell verbreiten wird." Jeder Tag ohne Lächeln ist ein vertaner Tag.“

Die Engel wissen um die Wirkung des Lichtes, das das Christkind immer wieder in ihnen entzündet. Sie versprachen dem Christkind bei der Verbreitung des Lichtes zu helfen und durch das Anzünden von Kerzen eine Menge Licht in jedes Haus zu verbreiten. Das Licht der Kerzen pflanzt sich fort in den Herzen und bringt Frieden und Zuneigung. Es spendet auch Hoffnung.

Die Engel wollen dabei helfen, dass eine Menge Weihnachtslicht auf der Erde zurück bleibt, damit die Menschen aus diesem Vorrat während des Jahres schöpfen können. Weihnachten hat seinen Zauber wieder, wenn die Menschen Freude haben, lebensfroh sind und ihren Humor nicht verlieren.

Alle, die Weihnachten ein Kerze anzünden und damit Freude spenden können ganz sicher sein, dass hier das Christkind mit seinen Engeln am Werke ist.

Halten wir Ausschau nach dem Christkind, dem Weihnachtsmann und den Engeln und passen wir auf, dass ihr Licht auch bei uns ankommt.

Lächelnde und freudige Menschen sind ein Zeichen dafür, dass das himmlische Licht uns erreicht hat!

Möge das Licht im kommenden Jahr in vielen Menschen weiter leuchten.



Rolf D. Gassen
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