ara muss sich von 100 Mitarbeitern trennen

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Das Foto zeigt die Firmenzentrale der ara an der Schlenkhecke.
Langenfeld (Rheinland): ara |

Der ara-Konzern wird sich am Sitz der Firmenzentrale in Langenfeld neu aufstellen. Das bestätigte Finanzvorstand Thomas Schmies im Exklusiv-Gespräch am Mittwochmorgen mit der Journalistin Elfie Steckel. Mit dem Betriebsrat trete man nun in Verhandlungen über einen Sozialplan, mit dem der Abbau von etwa 100 Stellen „in geordneten Bahnen“ vollzogen werden könne.

Serienfertigung seit Jahren defizitär

Wie Schmies betonte, sei die Serienfertigung „seit Jahren defizitär“. Man könne es auch so ausdrücken: „Wir legen Geld in jeden in Deutschland gefertigten Schuh“. Der Stellenabbau, der am Montag in einer Betriebsversammlung bekannt gegeben wurde, sei nun unvermeidbar. Monatelange Beratungen seien vorausgegangen, intensiv sei nach vertretbaren Lösungen gesucht worden. Die Entscheidung sei allen Beteiligten schwer gefallen, man habe sie aber treffen müssen im Interesse des Gesamtkonzerns.

Zunehmender Online-Handel

Die Absatzzahlen in der Schuhbranche sind schon lange nicht mehr so rosig wie noch vor einigen Jahren. Der stationäre Handel leidet wie in anderen Branchen auch unter dem zunehmenden Online-Handel. Dazu kommen die weltweiten Krisengebiete und der Zusammenbruch des russischen Marktes wegen der Rubel-Schwäche.

Aktuell 400 Mitarbeiter in Langenfeld

Am Stammsitz des Familienunternehmens in Langenfeld arbeiten aktuell knapp 400 Menschen; die ara-Gruppe beschäftigt weltweit rund 8 000 Mitarbeiter.

Elfie Steckel
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