Bienenschwarm eingefangen

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Als am vergangenen Freitag um 18.30 Uhr die Alarmierung für die Drehleiter der Langenfelder Feuerwehr erfolgte, begann ein ganz besonderer Einsatz für die Fahrzeugbesatzung des alarmierten Fahrzeugs. Was war passiert: Ein Bienenschwarm hatte sich auf der Elisabeth-Selbert Straße an einer Straßenlaterne niedergelassen und musste eingefangen werden. Ein Imker, der sich bereits vor Ort befand, konnte den Schwarm aufgrund der Höhe der Straßenlaterne nicht erreichen und hatte die Feuerwehr um Unterstützung gebeten.

Schutzausrüstung

Ausgerüstet mit einer entsprechenden Schutzausrüstung ging es für Johannes Pütz von der Langenfelder Feuerwehr und dem Imker dann in die Höhe um mit dem Einfangen des Schwarms zu beginnen. Nach rund 90 Minuten war der Einsatz beendet und die Bienen sicher untergebracht.

Premiere

Für Johannes Pütz, seit 18 Jahren hauptamtlich bei der Feuerwehr Langenfeld beschäftigt, war es das erste Mal, dass er einen Bienenschwarm einfangen musste. „Es war schon sehr interessant zu sehen, wie man mit einem Bienenschwarm umgeht und wie ruhig die Tiere eigentlich sind. So ein Einsatz zeigt mal wieder, wie abwechslungsreich der Beruf des Feuerwehrbeamten eigentlich ist“, kommentiert Johannes Pütz.

"Volk" hat sich geteilt

Der Imker erklärt anschließend auch, wie es zu dem Einsatz kommen konnte. „Das Volk hat sich geteilt. Das passiert in den Sommermonaten immer wieder. Zu einer solchen Teilung kommt es beispielsweise, wenn die alte Königin geschwächt ist. Dann zieht ein Bienenvolk eine neue Bienenkönigin groß und die alte Königin verlässt dann mit einem Teil des Volkes den Bau und schwärmt aus. Überlebenschancen hat dieser geteilte Schwarm leider nicht. Wenn wir sie nicht einfangen und versorgen würden, dann würden sie in freier Natur sterben. Das Volk, dass wir hier eingefangen haben, hat eine Größe von zirka 8.000 Bienen.“

Einsatzende war gegen 20 Uhr.
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