Das war 2015 in Langenfeld los!

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Das Prinzenpaar André I. und Sophie I. zog unter dem Baifall des Publikums zur Proklamation in die Stadthalle ein.
 
Es kann Weihnachten werden: Auf dem Marktplatz wurde die Poststation im Weihnachtsdorf mit der gesamten Traditions-Prominenz eröffnet. Bis zum Jahresende herrschte hier munteres Treiben, das nicht zuletzt durch die Eislaufbahn ausgelöst wurde. Aber auch im Weihnachtsdorf konnten sich Jung und Alt gut vergnügen.

Den Jahreswechsel nehmen wir auch diesmal wieder zum Anlass, um einen Blick zurück zu werfen auf das zu Ende gegangene Jahr. Mit dem Hinweis auf verschiedene Ereignisse in Wort und Bild wollen wir Sie, liebe Leser, noch einmal an einige Höhepunkte im Langenfelder Jahresablauf erinnern. Wir beenden unsere Chronik heute mit dem 4. Quartal.

Oktober


Der Monat begann mit einem kleinen Paukenschlag: Das Langenfelder Muster-Unternehmen ara musste mitteilen, dass mit dem Betriebsrat ein Sozialplan zum verträglichen Abbau von rund 100 Stellen (von 4 200 in 50 Ländern) ausgehandelt werden muss. Verändertes Konsumverhalten zwingt dazu. Die Serienfertigung in Langenfeld soll eingestellt werden, hier wird es demnach bald nur noch die spezielle Fertigung von Prototypen geben. In Langenfeld verbleiben alle Zentralfunktionen des Konzerns.
Grund zum Feiern gab es dagegen bei der Lebenshilfe: Ihr Wohnheim am Auguste-Picard-Weg besteht seit 30 Jahren und einige der Erstbewohner und ihre Betreuer feierten mit der ganzen Gemeinschaft.
Zum Stadtgeburtstag am 3. Oktober schüttete die Stadt zum 8. Mal über 44 000 Euro an 14 Vereine aus, die damit Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement erfahren.
Der Industrieverein zeichnete Peter Dücker als „Unternehmer des Jahres“ aus. Der studierte Maschinenbauer hat aus der väterlichen Schmiede ein international renommiertes Unternehmen der Fördertechnik gemacht, das 242 Mitarbeiter – die Hälfte Ingenieure und Techniker – beschäftigt.
Die Berghausener Jecken haben ihr neues Dreigestirn gefunden: Markus Klapper wird als Prinz Shorty I. auftreten, seine Frau Michaela übernimmt die Rolle der Jungfrau und Michael Hinz spielt Bauer Micha. Die Stadt und der Heimatverein Postalia suchten dagegen weiter nach einem neuen Traditionspaar.
Mit dem symbolischen Spatenstich erfolgte der Baubeginn „An der Landstraße“ in Berghausen, wo in den kommenden Jahren 300 neue Wohneinheiten, ein Nahversorgungszentrum sowie ein Kindergarten und ein Seniorenheim entstehen werden.
Die Gemeinschaft Richrather Geschäftsleute veranstaltete zum 10. Mal ihren Herbstmarkt rund im die Kirche St. Martin mit vielen attraktiven Aktionen und Angeboten, mit Musik und Sportdarbietungen, mit einem Luftballonwettbewerb und einer Tombola.
Die Selbsthilfegruppe der an Brustkrebs erkrankten Frauen feierte ihr 10jähriges Bestehen. Und das Jugendtanzcorps „Rheinsternchen“ wirbelt schon seit 40 Jahren über die rheinischen Bühnen.

November


Gefeiert wurde das ZNS-Fest zwar schon am ersten Juni-Wochenende, doch im November gab Förderkreis-Vorsitzender Jürgen Öxmann endlich die Höhe des Reinerlöses bekannt: 25 000 Euro kamen zusammen, die verteilt wurden an die Hannelore-Kohl-Stiftung und an die Klinik in Bersenbrück. Die Mitteilung machte er beim Dankeschön-Abend des Förderkreises im ara-Kasino.
Die Bauarbeiten für den Kreisverkehr an der Einmündung der Theodor-Heuss-Straße in die frühere B 8 haben begonnen. Über den Kreisel soll das neue Baugebiet „An der Lamdstraße“ erschlossen werden.
Der Bratapfelmarkt der CDU in der Stadthalle bot Leckeres und Schönes an 64 Verkaufsständen an.
Erster karnevalistischer Höhepunkt waren der Start in die Fünfte Jahreszeit und die Proklamation des Prinzenpaares mit der Ernennung neuer Ehrensenatoren.
Der längste und vielfältigste Christstollen Langenfelds entstand in einer gemeinsamen Aktion von Bäckerei Jung, IG Solinger Straße und Wochen-Anzeiger: der scheibchenweise Verkauf brachte einen Erlös von 665 Euro, die die Vorsitzende Claire Günzel dankend entgegen nahm.

Dezember


Die Weihnachtszeit wurde mit Nikolaus- oder Weihnachtsmärkten an allen Ecken und Enden eingeläutet: in Berghausen, in Reusrath, in Richrath, in Wiescheid, in Immigrath und mit dem dauerhaft aufgebauten Weihnachtsdoff mit Eislaufbahn auf dem Marktplatz. Über mangelnde Publikumsresonanz hatte sich keine der Veranstaltungen zu beklagen.
Bereits zum zweiten Mal ernannte die Stadt sogenannte Standort-Botschafter, die Langenfeld als „Platz für gute Geschäfte“auch außerhalb der Stadtgrenzen bekannt und interessant machen sollen. Es sind dies Nils Glagau, Geschäftsführer des Pharma-Unternehmens Orthomol, Bauunternehmer Gernot Paeschke, Unternehmensberater Klaus März, ara-Geschäftsführer Thomas Schmies und Lebensmittel-Kaufmann Heinz Hövener.
Literaturfreunde und Lesehungrige haben eine neue Anlaufstelle: der erste öffentliche Bücherschrank, der an der Hauptstraße / Ecke Berliner Platz aufgestellt und offiziell eingeweiht wurde.
Der Stadtrat hat ein „schönes“ Weihnachtsgeschenk für die Kollegen der philippinischen Stadt Batangas City vorbereitet: Nach 17 Jahren wurde der Partnerschaftsvertrag einseitig gekündigt. Der frühere Stadtdirektor Dr. Honert nennt diesen Vorgang „peinlich“, der damalige FDP-Fraktionsvorsitzende Gassen bezeichnet es als „ungewöhnlich und beschämend“.
Erfreulich war dagagen wieder der Abstecher von Gotthilf Fischer zum schon traditionellen Weihnachtssingen vor der Galerie.
Zum Jahresausklang schrieb der Wochen-Anzeiger wieder das ebenfalls traditionelle Foto-Quiz aus, bei dem die Leser viele schöne Preise gewinnen können. Viel Glück dabei!
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