Die Zukunft des Einkaufens soll in Langenfeld beginnen

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Citymanager Jan Christoph Zimmermann und Frank Rehme (rechts) gestalten mit den Händlern vor Ort die Shopping-Welt von morgen. Foto: Stefan Pollmanns

Guten Morgen! Wie wäre es heute mit warmen Schuhen für die Winterzeit? Wir haben folgende Modelle im Angebot... Die nette, nur für mich hörbare Stimme, erklärt am Eingang des Supermarktes den Weg in die entsprechende Abteilung. Noch ist diese Szene, die mit anderen Produkten im Film Minority Report (2002) bereits gespielte Wirklichkeit war, Zukunftsmusik. Doch so weit weg nun doch nicht. Denn die Zukunft des Einkaufens soll in Langenfeld beginnen.

Langenfeld. Und individualisierte Einkaufstipps aufs Smartphone könnten in der City bald schon Wirklichkeit werden – selbstverständlich nur für Besucher, die solche Tipps auch haben möchten.

Die Herausforderungen von morgen meistern

Zusammen mit Frank Rehme (gmv-Team) hat Citymanager Jan Christoph Zimmermann ein Projekt für den Langenfelder Einzelhandel ins Leben gerufen. In der Posthorngemeinde sollen alle neuen Produkte und Erkenntnisse, die das Einkaufen für die Kunden vor Ort attraktiver und leichter machen, gebündelt umgesetzt werden. Aber auch für die Händler sollen die Arbeitsabläufe effizienter werden. Frank Rehme hat bereits viele Zukunft Stores (Zukunft Geschäfte) verwirklicht. Jetzt möchten er und sein Innovations-Team die Langenfelder City bereit für die Herausforderungen von morgen machen...

"Das Internet hat die Geschäftswelt vor Ort geändert"

„Das Internet hat die Geschäftswelt vor Ort geändert“, weiß Citymanager Jan Christoph Zimmermann. „Auch wenn ein Kunde das Produkt nicht online kauft, holt er sich dort in der Regel doch alle nötigen Informationen ein und vergleicht Preise.“ Frank Rehme ergänzt: „Der Handel vor Ort hat auch nicht mehr alleine die Aufgabe, die Bürger vor Ort mit allen lebenswichtigen Dingen zu versorgen. Das Einkaufen dort ist mittlerweile Teil der Freizeitgestaltung, es soll ein Erlebnis für die ganze Familie sein.“ Die Innenstädte der größeren Metropolen haben es da laut Frank Rehme einfacher, die Händler in den Randbereichen der Großstädte sowie in den Mittelstädten stehen vor großen Herausforderungen. Das „Erleben mit allen Sinnen“ sei dabei wichtiger Aspekt. Neben attraktiven Events, einem vielfältigen Gastronomie-Angebot und einer ansprechenden optischen Gestaltung des Zentrums stehen laut Frank Rehme selbstverständlich die Geschäfte im Fokus. Als Beispiele nennt er unter anderem die Warenpräsentation, die gewählten Gerüche und einen schnellen und unkomplizierten Bezahlvorgang.

Schritt für Schritt und gemeinsam

Eine von langer Hand geplante Gestaltung der Langenfelder City mit Einkaufscentren und Kulturangeboten, ein Mix aus Filialisten und inhabergeführten Geschäften sowie Verkaufsoffene Sonntage und weitere Veranstaltungen mit Eventcharakter – Jan Christoph Zimmermann kann selbstbewusst sagen, dass in Langenfeld in den letzten Jahrzehnten vieles in die richtige Richtung gelaufen ist. Doch jetzt soll Langenfeld zur „Modellstadt für die innovative Zukunft des Handels und des Erlebnisraums Innenstadt“ werden. Sehr zu seiner Freude kamen bei der ersten Info-Veranstaltung 200 Geschäftsleute in den kleinen Saal der Stadthalle. „Alles wird in Ruhe, Schritt für Schritt gemeinsam mit den Händlern entwickelt.“, verspricht er.

Einkaufstipps als Smartphone

Aber schon bald könnte die Ein- und Ausfahrt ins Parkhaus völlig ohne Scheinziehen ganz automatisch erfolgen und aktuelle Einkaufstipps auf das Smartphone landen. Kostenloses W-Lan gibt es ja bereits in der City...
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