Ehrenpreis und Ehrenmedaille verliehen

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Das Traditionspaar Trudi und Hans-Willi Schäfer und Adjutantin Annegret Herkenrath umrahmten die von Bürgermeister Frank Schneider ausgezeichneten Mitbürger Sebastian Gärtner (Mitte) sowie Holger Höhmann und Jutta Muysers (rechts daneben).
Langenfeld: Stadthalle |

Langenfeld. Traditionell verleiht der Bürgermeister während des Neujahresempfanges auch den Umweltschutzpreis und die Ehrenmedaille der Stadt , deren Preisträger durch Ratsbeschluss bestimmt werden. Die Auszeichnungen gingen diesmal an die Landesklinik und an Sebastian Gärtner.
Sie seit mehr als 115 Jahren in Langenfeld beheimate Klinik setzt sich nach den Worten von Bürgermeister Frank Schneider seit Jahrzehnten für den Umweltschutz ein. Für dieses Engagement erhielt sie bereit eine EMAS-Zertifizierung, die auf europäischer Ebene konkrete Ziele des Umweltschutzes formuliert und regelmäßig kontrolliert.

Landesklinik: Fuhrpark mit Erdgasfahrzeugen

Zu den vorbildlichen Maßnahmen, die auch zur Verleihung des städtischen Umweltschutzpreises führten, gehören unter anderem die Umstellung des gesamten Fahrzeugparks auf Erdgasfahrzeuge, nachhaltige Unterstützung für das Radfahren durch die Belegschaft, Neubauten im Passivhausstandard, eine riesige Photovoltaikanlage und vieles mehr bis hin zu Insektenhotels und Nistkästen.
Die Urkunde, das dazugehörige Preisgeld von 500 Euro und die Glückwünsche der Stadt nahmen der käufmännische Direktor Holger Höhmann und die ärztliche Direktorin Jutta Muysers aus der Hand des Bürgermeisters entgegen.

Briefmarken und Postkarten für den guten Zweck verkauft

Geehrt und ausgezeichnet mit der Ehrenmedaille der Stadt wurde der 84jährige Sebastian Gärtner, der den meisten Langenfeldern auf einem der unzähligen Feste im Laufe von fast 40 Jahren schon mehrfach begegnet sein dürfte. An seinem Stand verkauft er noch immer bei Wind und Wetter Briefmarken und Postkarten, und mit dem Erlös unterstützt er Einrichtungen für kranke Kinder. Von seinen insgesamt gesammelten 150 000 Euro gingen allein bisher 100 000 Euro an die Nachsorgeklinik für kranke Kinder in Tannheim im Schwarzwald. Und er denkt nicht ans Aufhören.
Dazu Bürgermeister Schneider: „Die unzähligen Stunden, die Herr Gärtner an seinen Verkaufsständen in den vergangenen fast 40 Jahren verbracht hat, um für die gute Sache einzustehen, sind nicht gezählt und auch mit Geld nicht aufzuwiegen. Er verfolgt sein Ziel, den Menschen zu helfen, mit Geduld, Durchhaltevermögen, manchmal mit Hartnäckigkeit, aber immer mit viel Herzlichkeit und vor allem Menschlichkeit.“Elfie Steckel
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