Lossprechung der Absolventen der Berufsbildungsbereiche in den WFB

Anzeige
Einige der Absolventen formierten sich mit Geschäftsführer Klaus Przybilla (3. v. li.), seiner Stellvertreterin Ulrike Haase (5. v. li.), Aufsichtsratschef Reinhard Ockel (re.) und Berufsbildungskoordinatorin Nicole Schumann (2. v. re.) zum Gruppenbild.
Kreis Mettmann/Langenfeld. Zum ersten Mal hatten Klaus Przybilla, Geschäftsführer der WFB Werkstätten des Kreises Mettmann, und seine Berufsbildungskoordinatoren zu einer Lossprechungsfeier in die Kantine der WZA Langenfeld eingeladen. 15 Mitarbeiter aus den Werkstätten in Langenfeld, die in 2016 den zweijährigen Berufsbildungsbereich abgeschlossen haben und in einen der diversen Arbeitsbereiche gewechselt sind, waren mit ihren Angehörigen und Freunden der Einladung gefolgt. Eine solche Feier soll ab jetzt jährlich stattfinden.
„Ich danke besonders unserer Bildungskoordinatorin Nicole Schumann für die Idee und den Anstoß, endlich so etwas zu machen“, sagte Geschäftsführer Klaus Przybilla zur Begrüßung. „Unsere Bildungsmaßnahmen orientieren sich ja an den Ausbildungen üblicher Lehrberufe. In vielen Handwerksberufen wird man am Ende der Ausbildung losgesprochen, man bekommt ein Zeugnis und geht dann in den Betrieb arbeiten. Wir dürfen zwar keine Berufsschul- oder Abschlusszeugnisse ausstellen und leider gibt es die Urkunde noch nicht von der Handwerkskammer, aber wir dürfen Ihnen selbstgestaltete Urkunden überreichen. Damit können Sie zeigen, dass Sie viel gelernt haben und jetzt Dinge können, von denen Sie vorher vielleicht nicht mal geahnt haben, dass das funktioniert“, fuhr Przybilla fort.
Neben weiteren Führungskräften der WFB waren der Aufsichtsrats-Vorsitzende Reinhard Ockel, Kreis-Dezernentin und stellvertretende WFB-Geschäftsführerin Ulrike Haase und der Gesamtwerkstattrats-Vorsitzende Dr. Manfred Bachmann gekommen. Ockel übermittelte die Grüße des Landrates, beglückwünschte alle Mitarbeiter zu ihren Leistungen und wünschte ihnen viel Erfolg im weiteren Arbeitsleben – in der Werkstatt, auf einem betriebsintegrierten Arbeitsplatz oder vielleicht auch einmal auf einem ‘normalen‘ Arbeitsplatz.
Danach durften die Absolventen einzeln ihre Urkunden aus den Händen der beiden Geschäftsführer und des Aufsichtsrat-Vorsitzenden in Empfang nehmen. Zu einer warmen Suppe, einigen kalten Köstlichkeiten und alkoholfreien Getränken bestand anschließend noch reichlich Gelegenheit zu angeregten Gesprächen zwischen Mitarbeitern, Angehörigen und WFB-Personal.

Informationen zur Ausbildung:
Alle Mitarbeiter durchlaufen ein maximal dreimonatiges Eingangsverfahren. Hier wird geprüft, ob eine Werkstatt für behinderte Menschen der geeignete Ort für sie ist. Ausgestattet mit individuellen Förder- und Eingliederungsplänen wechseln die neuen Mitarbeiter für zwei Jahre in den Berufsbildungsbereich. Hier werden sie entsprechend ihren Neigungen und Fähigkeiten in Theorie und Praxis ausgebildet. Qualitätsaspekte, Mess- und Prüfverfahren und Unfallverhütung werden ebenso geschult wie Hygiene, Ordnung, Sauberkeit sowie Regeln für Verhalten und Sicherheit am Arbeitsplatz. Durch Praktika z. B. in den Arbeitsbereichen Montage, Metallbearbeitung, Schreinerei oder Hauswirtschaft können sie erproben, wo ihre Interessen und Grund-Arbeits-Fähigkeiten liegen. Parallel werden soziale und lebenspraktische Lernziele verfolgt. Am Ende der Ausbildung wechseln sie in den gewünschten Arbeitsbereich der Werkstatt oder werden auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.