„Mer bruche et nit zu liere, mer künne fastelovend fiere!“

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Um kurz nach Zwölf war es vollbracht: die Langenfelder Prinzessinnen hielten den goldenen Rathausschlüssel in ihren Händen. Bürgermeister Frank Schneider hatte keine Chance: Die Tollitäten kamen nicht mit Lanzen und Kanonen, sondern ganz ohne großes Aufsehen und überzeugten das Stadtoberhaupt dann mit schlagenden Argumenten. Nudelholz und Besen hatten eben schon im Mittelalter ihre Wirkung nicht verfehlt. So wechselte der Schlüssel der Macht fast ohne Gegenwehr seinen Besitzer, auch wenn Bürgermeister Frank
Kurz nach 11 Uhr zogen die Langenfelder Karnevalsgesellschaften an diesem total verregneten Altweiber-Donnerstag – angeführt durch das erste Langenfelder Show- und Fanfahrencorps – zum zweiten Mal in der Langenfelder Karnevalsgeschichte auf die große Bühne auf dem Konrad-Adenauer-Platz direkt beim Rathaus.
Das im Langenfelder Karneval ab Altweiber die Macht bei den Frauen liegt, war schon im Vorfeld deutlich zu erkennen. Kinderprinzessin Janine II. hatte für ihren Prinzen Jan I. die pinke Strumpfhose rausgesucht und dessen Page Tobias trug nicht nur das leuchtend grelle Beinkleid, sondern auch den farblich passenden Tüllglitzer-Rock. Und während Prinzessin Sophie auf der Bühne das Sagen hatte, glänzte ihr Prinz mit neuen Schuhen – ebenfalls in absoluter Mädchenfarbe: Rot.
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