Monheimer Blumenmarkt unterstützt Langenfelder Kinderherzhilfe.

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Spendenübergabe im Monheimer Blumenmarkt in an die Langenfelder Kinderherzhilfe. Von links: Victoria Goghberg, Maria Stefen, Claire Günzel, Heike Rösgen.

Der Verkauf von Glühwein und Bockwürstchen ergab eine Spende von 300 Euro.


Monheim/Langenfeld. Die Freude war auf beiden Seiten zu sehen. Maria Stefen von der Gärtnerei Stefen, zu der auch der Monheimer Blumenmarkt gehört, war extra aus Dormagen-Gohr gekommen, um eine Spende über 300 Euro an Claire Günzel, Gründerin und Vorsitzende der Langenfelder Kinderherzhilfe, zu überreichen. Günzel hatte ihre ehrenamtliche Bürokraft Victoria Goghberg mitgebracht, die schon ca. acht Jahre für die Kinderherzhilfe arbeitet.

„Jedes Jahr bei unserem Adventsmarkt bieten wir Glühwein und Bockwürstchen zugunsten eines sozialen Zweckes an, dieses Jahr war die Langenfelder Kinderherzhilfe zum zweiten Mal dran“, erzählt Maria Stefen. In dem extra dafür aufgebauten Büdchen beim Adventsmarkt im Monheimer Blumenmarkt wurde Maria Stefen von ihren Töchtern Heike Rösgen (Leiterin des Monheimer Blumenmarktes) und Sylvia Stefen unterstützt.

„Im nächsten Jahr besteht unsere Kinderherzhilfe 30 Jahre“, berichtete Günzel. In den ersten zehn Jahren sei die Kinderklinik in St. Augustin unterstützt worden. Jetzt laufe die Unterstützung an Kinderherzkliniken und Kinderkliniken mit kardiologischem Schwerpunkt in NRW. „Die Vereine mit gleicher Aufgabe arbeiten zum Wohle der Kinder zusammen“, so Günzel.

Die erste Beratungsstelle wurde mit Unterstützung von Altbürgermeister Magnus Staehler in der Metzmacherstraße eröffnet. „Die ist nun leider weg. Jetzt ist sie am Marktplatz 11, aber wir suchen einen preiswerteren Standort.“

Die Langenfelder Kinderherzhilfe unterhalte drei Kinderherzsportgruppen, die Krabbelgruppe für 0-3 Jahre, die Kinderherzsportgruppe für 3-10 Jahre und die Jugendherzsportgruppe. Auch Asthma-Kinder könnten mitmachen, da sie kaum eine andere Möglichkeit für sportliche Aktivitäten hätten. Einbezogen würden auch die „Schattenkinder“, Geschwisterkinder, die manchmal außen vor stünden, sie würden sowohl in die Sportgruppen als auch in Aktionen integriert.

„Die Sportgruppen sind bei uns ein wesentlicher Kostenfaktor, weil immer ein Arzt und eine ausgebildete Trainerin dabei sein muss“, betont Günzel. In der Beratungsstelle arbeiteten alle Kräfte ehrenamtlich.
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