Ohne Führerschein aber mit THC unterwegs

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Polizei NRW Innenministerium NRW Foto: Jochen Tack
Langenfeld: Solinger Straße | Am Dienstagmittag, 12. Juli, gegen 12.40 Uhr, stoppten Beamte
vom Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Mettmann auf der Solinger
Straße in Langenfeld einen 17-jährigen Zweiradfahrer aus Solingen,
der dort mit einem weißen Kleinkraftrad der Marke Aprilia mit
Versicherungskennzeichen unterwegs war und zunächst versuchte vor der
Polizei zu flüchten.

Selbst getunter Roller


Bei der Kontrolle des dennoch schnell gestellten Fahrzeugs räumte
der Jugendliche sofort ein, dass sein Fahrzeug deutlich schneller als
die bauartbedingt zulässigen 45 km/h fährt, weil er daran selber
entsprechendes Tuning durchgeführt hatte. Der mitgeführte mobile
Rollenprüfstand der Polizei zeigte dann auch tatsächlich eine
Geschwindigkeit von 72 km/h, was nach Abzug vorgeschriebener
Toleranzen eine Vorwerfbarkeit von über 60 km/h bedeutet.

Keine entsprechende Fahrerlaubnis

Eine entsprechende Fahrerlaubnis für das zum Motorrad gewordene Zweirad
konnte der 17-Jährige natürlich nicht vorweisen, deshalb leiteten die
Beamten ein Strafverfahren gegen den jungen Solinger ein.

THC im Blut


Bei der Befragung des jungen Mannes stellten die Beamten aber
ebenfalls deutliche Anzeichen dafür fest, dass der Beschuldigte unter
dem Einfluss von Drogen stehen könnte. Ein durchgeführter Drogentest
bestätigte Rückstände von THC im Blut des Solingers. Deshalb wurde
zur weiteren Beweisführung die ärztliche Entnahme einer Blutprobe
angeordnet und durchgeführt, bevor der Beschuldigte an seinen
benachrichtigten Vater übergeben wurde. Selbstverständlich untersagte
die Polizei den weiteren Betrieb des manipulierten Zweirads genauso,
wie auch jedes weitere Führen von Fahrzeugen im öffentlichen
Verkehrsraum unter Drogeneinfluss.
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