Rückblick auf das 35. Kinder- und Familienfest

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  Langenfeld (Rheinland): Freizeitpark Langfort |

Am vergangenen Wochenende verwandelte sich der Freizeitpark Langfort wieder für zwei Tage in eine bunte und spannende Familien(spiel)wiese: Es war Internationale Kinder- und Familienfest-Zeit. Das Fest, das Kinderherzen höher schlagen lässt präsentierte sich wie immer spannend, vielfältig und international und hatte sowohl für Groß als auch für Klein einiges zu bieten.

50 Vereine und Organisationen

Langenfeld. An die 50 Vereine und Organisationen hatten bei hochsommerlichem Wetter ihre Stände und Spielstationen, ihre Grill- und Spezialitätenküchen, ihre Angebote und Infostände aufgebaut und freuten sich auf die vielen Familien, die sie im Laufe des Festwochenendes in Anspruch nähmen. Das Fest hat auch nach 35 Jahren nichts von seiner Anziehungskraft verloren: Es vereinigt auf der Spielwiese alle im Städtchen ansässigen in- und ausländischen Gruppen unterschiedlichster Ausprägung, vom Sportclub bis zu Funkern in alle Welt, von der Kleinkinderkrippe bis zum Folklore-Verein, vom Chor bis zur politischen Gemeinschaft. Sie alle eint der Wunsch, den Festbesuchern ein frohes und unbeschwertes Wochenende zu bieten.

Super Angebote für den Nachwuchs

Wie sagte stellvertretender Bürgermeister Dieter Braschoss doch so treffend bei der Eröffnung: "Hier gibt es alles, was ein Kinderherz begehrt - und zwar kostenlos!" Damit hatte er den Nagel auf den Kopf getroffen. Von Zuckerwatte und Popcorn über Luftballonweitfliegen und Bullenreiten, von Hüpfburg bis Riesenrutsche, vom Teddyhospital bis zur Kuh-Melkerei, vom Schminkstand bis Spritzübungen mit dem Feuerwehrschlauch, vom Tombola-Gewinnen bis zur supermodernen interaktiven Fußballwand war tatsächlich alles da, was den Spieltrieb bis zur Erschöpfung begeistert.

Sitzgelegenheiten im Schatten

Die etwas ältere "Jugend" war froh über die vielen Sitzgelegenheiten (am Samstag besonders begehrt die im Schatten), die rund um die kulinarischen Stände aufgebaut waren. Da konnte man tatsächlich den germanischen Gaumen auf eine kleine kulinarische Weltreise schicken, von den europäischen Nachbarländern beispielsweise bis nach Russland, Kamerun, Brasilien oder auf die Philippinen.
Wer sich zu diesen Genüssen auch optische und akustische Unterhaltung wünschte, der hatte vor der großen Bühne ausreichend Gelegenheit dazu. Hier gab es ein Non-Stop-Programm, moderiert von Daniel Werner, der Tänzer, Sänger, Sportler oder auch den Liedermacher Johannes Kleist vorstellen durfte. Die Mitglieder vom Orga-Team des Jugendamtes waren am Ende zwar geschafft, aber froh und glücklich: "Es hat alles geklappt, es war prima!", hieß es.

"Prädikat Kinderfreundlich" an Orthomol

Da wird seit 1997 die Aktion "Prädikat Kinderfreundlich" ausgelobt, eine Aktion, an der sich ursprünglich Dutzende Kommunen im Rheinland beteiligten. Die Preisträger waren in der Vergangenheit: Arztpraxis, Busfahrer, Bücherei, Nachbarn eines Schulgeländes, Restaurant, Schul-Projekt zum Kennenlernen der Alltags-Probleme Behinderter und ähnliches mehr. Nun hatte sich eine sechsköpfige Jury dafür entschieden, das „Prädikat Kinderfreundlich“ an die Firma Orthomol zu verleihen. Dazu erklärte stellvertretender Bürgermeister Braschoss, dass sie Firma an ihrem Firmengelände im Juli 2016 eine Pumptrack-Anlage erbaut und zur freien Verfügung gestellt habe. Braschoss zitierte: "Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene Mountainbike Strecke. Das Ziel ist es, darauf, ohne zu treten, durch Hochdrücken des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufzubauen. Die Anlage ist für die Allgemeinheit geöffnet und wird vor allem von Jugendlichen sehr gerne wahrgenommen." Schade, dass die Firma den Termin der Preisverleihung nicht wahrnahm.
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