Sommer – Sonne- Straßenfest.

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Die Bewohner der Außenwohngruppen Kreuzstraße 21, 26 und 30 freuen sich auf ihr Sommer-Sonnen-Straßenfest und laden alle Nachbarn und Freunde herzlich ein. Das Foto zeigt die Bewohner der drei Häuser vor dem Haus Nr. 21.

Die Lebenshilfe feiert das 25jährige Bestehen der Außenwohngruppen Kreuzstraße.

Langenfeld. Mit einem großen Straßenfest feiert die Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann das 25jährige Bestehen der Außenwohngruppen in der Kreuzstraße 21, 26 und 30. Dies wird verbunden mit dem jährlichen Sommerfest am Samstag, dem 27. August von 14:00 bis 18:00 Uhr. Die Außenwohngruppen in der Kreuzstraße, Grenzstraße 17 und der Monheimer Turmstraße 5 gehören wie auch das Wohnheim im Auguste-Piccard-Weg 21 zum Wohnverbund Langenfeld/Monheim.

„Wir bieten unseren Gästen super Musik, Unterhaltung, Spaß und viele Attraktionen, und für das leibliche Wohl Kaffee und Kuchen, Leckeres vom Grill, Frozen Joghurt und Vieles mehr“, kündigt Wohnverbundleiter Stefan Stahmann an. „Die Bewohner und das Team des Wohnverbundes würden sich sehr freuen, wenn auch die Langenfelder Bevölkerung, vor allem die Nachbarschaften unserer Wohneinrichtungen, unser Straßen-Jubiläums-Sommerfest besuchen würde. Dies wäre ein Zeichen gelebter Inklusion in unserer Stadt“, ergänzt Stahmann.

Den Wohnverbund Langenfeld/Monheim leiteten im Laufe der Jahre Jürgen Lemm, Uli Gaßmann und Marika Wollschläger, bevor 2009 Stefan Stahmann das Zepter übernahm. 1989 wurde das Haus Kreuzstraße 26 erworben, 1990 Kreuzstraße 30, 1991 Kreuzstraße 21, 1996 wurde das Haus Grenzstraße 17 fertiggestellt und 2002 die AWG Turmstraße 5 in Monheim bezogen.

„Die Familie Bilstein hat der Lebenshilfe zwei der drei Häuser in der Kreuzstraße verkauft und damit wesentlich dazu beigetragen, Außenwohngruppen in Langenfeld zu eröffnen“, erinnert sich Klaus Rohde, langjähriger Vorsitzender der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann. Die Nachbarn seien damals nicht begeistert gewesen, neben Menschen mit geistiger Behinderung zu wohnen, es habe große Widerstände und unbegründete Ängste gegeben. „Erst später stellten sie fest, dass es sich um liebe und freundliche Menschen handelt“, so Rohde.

Der damalige Lebenshilfe-Vorsitzende war den Sozialdezernenten des Kreises Mettmann Klaus Meisloch und Hans-Anton Fliegauf sehr dankbar für ihre Unterstützung. „Der Kreis Mettmann hat der Lebenshilfe viel geholfen.“

Die Leitung der Außenwohngruppe Kreuzstraße 21 übernahm bis zu ihrer Pensionierung Ingrid Schmitz, die auch als Rentnerin immer mal wieder aushalf. „Nach dem spontanen Erwerb dieses Hauses gab es noch kein Konzept für die zukünftigen Bewohner und Betreuer“, berichtet Schmitz, die mit einer festen Summe von 10.000 DM die Gesamteinrichtung realisieren musste. „Am Anfang gab es nur ein Telefon, keine Nachtwache, und der 2. Betreuer Bernd Straatmann fing erst fünf Wochen später an.“ Die anfänglichen Probleme lösten sich nach der Modernisierung, dann gab es einen großen Wohnraum im EG und für jeden Bewohner ein Einzelzimmer.
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2 Kommentare
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Jürgen Thoms aus Unna | 18.08.2016 | 09:01  
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Jürgen Steinbrücker aus Langenfeld (Rheinland) | 18.08.2016 | 14:24  
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