Sommerferien-Aktion sorgte für Action auf der Indoor-Kartbahn in Hilden

Helm auf, Nackenstütze an und Sitz richtig eingestellt - dann konnte es losgehen:  Mit 20  km/h heizten die Nachwuchs-Vettels über die Indoor-Strecke. Fotos: Michael de Clerque
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  • Helm auf, Nackenstütze an und Sitz richtig eingestellt - dann konnte es losgehen: Mit 20 km/h heizten die Nachwuchs-Vettels über die Indoor-Strecke. Fotos: Michael de Clerque
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Wie ein Rennfahrer mit dem Kart durch den Hildener Ring heizen? Das konnten die Teilnehmer der Sommerferienaktion des Wochen-Anzeigers am vergangenen Mittwoch, als sie zu Gast beim Magic Kart in Hilden waren.

 

Mächtig Gas gegeben

„Sturmhaube an“, so lautete das Kommando für die acht bis 13-jährigen Jungs, die es kaum erwarten konnten, endlich in eins der Karts zu steigen. Damit es auf der Indoorstrecke nicht zu eng wurde, hatten sich Niko, Dominic und Nick, die als Bahnpersonal für die Betreuung der Teilnehmer zuständig waren, dazu entschieden, die kleinen Rennfahrer in zwei Gruppen aufzuteilen und sie nacheinander starten zu lassen.
Mit Helm und Nackenschutz ausgestattet, gab es in den Karts die nächsten grundlegenden Instruktionen: Das Gas ist links - die Bremse rechts. „Wer beide Pedale gleichzeitig tritt, ruiniert auf Dauer die Kupplung“, erklärt Mechaniker Dominic, ehe Niko und Nick mit den Jungs auf die Bahn gingen.
35 Kilometer pro Stunde sind auf der Strecke zu schaffen, wenn hier die Profis fahren. „Wir proberen es mal mit 15 bis 20 km/h - Vollgas mögen wir bei Kindern nicht“, stellt Dominic gleich zu Beginn klar.

Volle Konzentration erforderlich

Schwierig? „Rechtzeitig bremsen“, verrät Florian und weiß, dass es volle Konzentration verlangt, damit man dem Vordermann aus Versehen nicht hinten reinfährt.
Das Bremstraining kommt da wie gerufen: Einzeln wurden die acht- bis 13 -Jährigen losgeschickt. Bis zur ersten Kurve ging es aufs Gas, ehe auf Nicos Kommando das Kart so schnell wie möglich zum Stehen kommen musste. Daumen hoch gab es vor allem, wenn die quietschenden Reifen schon akustisch belegten, dass das Bremspedal komplett durchgetreten wurde.

Knatternde Motoren

Ein bisschen Rennfahrerfeeling kam bei den Jungs dann schon in den ersten Runden auf: Dicht über dem Boden in den flachen Karts flitzen sie mit ihrem großen Helmen die Strecke entlang, während die Motoren knattern, was das Zeug hält. Ohrenbetäubend - sagen die einen; cooler Sound die, die sich bereits mit dem Geschwindigkeitsvirus haben anstecken lassen. 

Begeisterte Rennfahrer

Die rote Flagge? Damit beendete Niko die erste Fahrzeit und schickt die erste Fahrergruppe zurück in die Box. Begeisterte Jungs mit leuchtenden Augen stiegen nach ihrer Fahrt auf der Rennstrecke aus den Karts. Nicht weil sie wollten, sondern weil ihre Rennzeit zu Ende war. Am liebsten wären sie weiter durch die mit Gummireifen gesicherte Strecke geheizt - aber es nützte nichts: Während die nächste Gruppe in die Karts stieg, mussten sich die anderen an die Arbeit machen und die Bedeutung der verschiedenen Flaggen auswendig lernen - das gehört eben zum Kart-Führerschein bei Magic Kart dazu.

Nach der Theorie folgte die Praxis

Nachdem die Theorie zu Beginn des nächsten Einsatzes auf der Rennstrecke abgefragt wurde, war dann die Praxis dran: Freie Fahrt hieß es für die Nachwuchs-Vettels, die während der letzten Rennminuten - natürlich inklusive Überholen - zeigten, was sie alles so drauf hatten.

Zweieinhalb Stunden Action 

Nach der gelben Flagge - die Gefahr anzeigt, zum langsamen Fahren auffordert und das Überholen verbietet, schwenkte Niko ein letztes Mal die rote - Rennabbruch. Nach zweieinhalb Stunden war Schluss. Neben dem Kart-Führerschein gingen die Jungs am Ende auch mit ihren Sturmhauben nach Hause. Quasi als Trophäe. Vielleicht kommt die noch mal zum Einsatz. Vielleicht sogar beim nächsten Besuch der Kartbahn.

Helm auf, Nackenstütze an und Sitz richtig eingestellt - dann konnte es losgehen:  Mit 20  km/h heizten die Nachwuchs-Vettels über die Indoor-Strecke. Fotos: Michael de Clerque
Viel Spaß hatten die jungen Rennfahrer beim Magic Kart in Hilden. Hier lernten sie in zwei Stunden die Regeln beim Kartfahren und machten ihren „Führerschein“.
Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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