St. Martinus-Krankenhaus wird vergrößert

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Blick vom Dach des benachbarten Schwesternwohnheims / Ärztehauses auf die Baustelle am Krankenhaus. In der Mitte rechts der Trakt der Chefärzte, weiter links die Zufahrt zúr Ambulanz, die mit dem angrenzenden Erdgeschoss überbaut wird. Auf drei zusätzlichen Etagen werden hier ausschließlich Patoentenzimmer entstehen. Fotos: Michael de Clerque
 
Verwaltungsdirektor Stephan Muhl vor einem der Umbaupläne in seinem Dienstzimmer.
Langenfeld (Rheinland): St. Martinus Krankenhaus |

Langenfeld.

Wo sich heute noch die Ambulanz befindet, werden in spätestens zwei Jahren drei weitere Geschosse in die Höhe ragen: Das St. Martinus-Krankenhaus baut unter laufendem Betrieb ein neues Bettenhaus auf. Die Zahl der Patienten wird mit 188 unverändert bleiben, nur der Komfort wird dadurch in einigen Räumen dem heutigen Standard angepasst.

Von Elfie SteckelSanierung des Hauses

Begonnen hatte die Sanierung des Hauses mit der Intensivstation, deren Räumlichkeiten übergangsweise zunächst verlagert wurden, während die eigentlichen Räumlichkeiten für die Renovierung komplett geschlossen waren. Die seitherigen Räume im Erdgeschoss erstrahlen inzwischen in neuem Glanz, die technische Ausstattung wurde ergänzt und erneuert, und Muhl und mit ihm alle Mitarbeiter freuen sich schon darauf, dass im November endlich wieder der normale Betrieb anlaufen kann. Auch die „Tagesklinik“ des Hauses – für Patienten mit einem ambulanten Eingriff – wurde bereits erneuert. Und da gerade mal die Handwerker im Haus sind, werden neue Untersuchungszimmer gebaut, damit die chirurgischen Chefärzte zukünftig gemeinsam mit ihren Chefarztkollegen in einem Teil des Gebäudes sitzen, um damit die Wege für die Patienten zu verkürzen. Darüber hinaus werden für die drei Operationssäle noch zusätzliche Nebenräume geschaffen...

Umbau während des laufenden Betriebes


„Der Umbau während des laufenden Betriebes ist eine hohe Belastung für alle Mitarbeiter, aber natürlich auch für die Patienten. Alle Mitarbeiter ziehen sehr gut mit. Darüber bin ich besonders froh und dankbar“, so der Verwaltungsdirektor. Er habe es in anderen Häusern auch schon anders erlebt. Das Wohl der 188 Patienten und das der rund 380 Mitarbeiter stehen im Richrather Krankenhaus an erster Stelle.

Kosten: rund acht Millionen Euro


Die eigentliche Ursache für die gewaltigen Umbaumaßnahmen, die rund acht Millionen Euro kosten werden, ist der nicht mehr ganz zeitgemäße Komfort in einigen Zimmern.. Denn im Krankenhaus gibt es noch immer einige Bereiche, in denen sich zwei Patientenzimmer ein Bad teilen – für Gesunde schon problematisch, für Kranke umso mehr. Um hier mehr Raum zu schaffen, entstand beim Träger GFO (Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH) die Idee mit der Aufstockung.

Verstärkung durch Pfeiler


Das ist allerdings leichter gesagt als getan: Das Fundament der Ambulanz ist natürlich nicht für das Gewicht von drei weiteren Geschosse ausgelegt. Also wird das Erdgeschoss durch Pfeiler vor der Feuerwehrzufahrt und auf der anderen Seite im Innenhof verstärkt, auf die dann die neuen Stockwerke gebaut werden. Stephan Muhl hofft, dass die weiteren Arbeiten zügig und planmäßig verlaufen, obwohl: „Bei einem Altbau weiß man nie, welche Überraschungen noch auf einen zukommen...“ kommentiert er. Allerdings seien solche Überraschungsmomente in die Bauzeit einkalkuliert worden, so dass mit planmäßiger Fertigstellung zu rechnen sei. Und da gibt es ein fixes Datum: Die 125-Jahr-Feier im Sommer 2018 (siehe untenstehenden Bericht „Geschichte des Hauses“).
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