Zwei unter Drogen stehende Rollerdiebe festgenommen

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Polizei NRW Innenministerium NRW Foto: Jochen Tack
Langenfeld (Rheinland): Am Galgendriesch |

Am späten Donnerstagabend, 17.August, gegen 23 Uhr, beobachtete ein aufmerksamer Zeuge zwei männliche Personen bei dem vergeblichen Versuch, auf dem Gelände des S-Bahnhofes an der Straße "Am Galgendriesch" in Langenfeld, gewaltsam eine Fahrradbox aufzubrechen.

Sofort die Polizei alarmiert

Der vorbildliche Zeuge alarmierte sofort die örtliche Polizei. Noch vor deren Eintreffen flüchteten die zwei Männer mit einem Motorroller. Die Langenfelder Polizei konnte die zwei beschriebenen Personen trotzdem nur wenige Augenblicke später, noch in unmittelbarer Nähe des Tatortes, auf dem Kleinkraftrad fahrend antreffen und überprüfen.


Gestohlene Motorroller 

Bei der Überprüfung des gefahrenen Motorrollers stellte sich heraus, dass das Kraftrad offenbar aktuell gestohlen worden war. Die zwei 20- und 21-jährigen Männer, die gegenüber den Beamten beide bereitwillig einräumten, den Roller zuvor wechselweise gefahren zu haben, sind nicht im Besitz gültiger Fahrerlaubnisse.

Unter Drogenfluss

Da der 20-Jährige sofort zugab, am gleichen Tag Marihuana konsumiert zu haben und auch der 21-Jährige augenscheinlich ebenfalls unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand, wurde zur Beweisführung die ärztliche Entnahme von Blutproben angeordnet und in der Wache in Langenfeld durchgeführt.

Strafverfahren eingeleitet

Die Polizei leitete Strafverfahren gegen die zwei bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Beschuldigten ein, die im Zuge erster Ermittlungen keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen konnten und deshalb vorläufig festgenommen wurden. Gegen beide Beschuldigten wurden von der Langenfelder Polizei Strafverfahren und weitere Ermittlungen eingeleitet. Den gestohlenen Motorroller der Marke Yamaha stellten die Beamten sicher.

Aus dem Gewahrsam entlassen

Da die zwei Beschuldigten, im Zuge ihrer weiteren Vernehmungen bei der örtlichen Kriminalpolizei, ladefähige Adressen benennen konnten, wurden sie nach dem Ende erster Maßnahmen, auf Anweisung der zuständigen Staatsanwaltschaft, noch am Freitagmittag wieder aus polizeilichem Gewahrsam entlassen.
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