Natur begreifbar machen

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Förster Karl Zimmermann konnte Wissenwertes über die heimische Vogelwelt berichten.Foto: Michael de Clerque
Prismaschule nimmt an Projekt am Heinenbuschsee teil

Das Klimaschutzteam der Stadt Langenfeld hat gemeinsam mit der Prismaschule, der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände Langenfeld und dem Regionalforstamt Bergisches Land ein Naturschutzprojekt initiiert. Noch bis zum 31. Mai findet jede Woche für eine Gruppe von Fünftklässlern der sogenannte Prismatag statt.

Langenfeld. In diesem Projekt lernen die Kinder viele spannende Dinge über die heimische Flora und Fauna sowie die Bedeutung von Begriffen wie Nachhaltigkeit, Natur- und Klimaschutz. Die Kinder haben bereits das Langendelder Rathaus besucht, wo das Klimaschutzteam die theoretischen Grundlagen vermittelte. Am Heinenbuschsee suchte Förster Karl Zimmermann mit den Kindern Vögel und ihre Nester, um sie zu bestimmen. Ein kreativer Vormittag findet am heutigen Mittwoch im Werkraum der Schule statt, bei dem Nistkastenbau auf dem Programm steht. Hier stellt das Regionalforstamt Material und Werkzeug bereit. In Kleingruppen und unter Anleitung werden dann neue Behausungen für die Vögel der heimischen Fauna gezimmert. jedes Kind kann im Anschluss einen Nistkasten mit nach Hause nehmen oder für den Heinenbuschsee bereitstellen. In der kommenden Woche wird Ingrid Schoebel von der Arbeitsgemeinschaft der Naturschutzverbände mit den Schülern die Pflanzenwelt erkunden. Im Fokus werden dabei heimische Kräuter stehen. Mit Becherlupen und Bestimmungsbüchern werden Kräuter gesucht, um sie später mit Quark und Brötchen zu verzehren. Das Thema Insekten steht beim vorletzten Termin auf dem Programm. Den Abschluss des Projekts bildet ein Rollenspiel, das Projektleiterin Jana Herder konzipiert. Das neu erworbene Wissen und die gesammelten Erfahrungen werden dann angewendet und vertieft.
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