CDU – Langenfeld fordert Erhalt der Notfallpraxis Klosterstraße

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Mit großem Unverständnis kann man nur die bekanntgewordenen Pläne der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KV) zur Kenntnis nehmen, fast die Hälfte aller Notfallpraxen in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln zu schließen.

Die Sicherstellung der medizinischen Grundversorgung – auch außerhalb der üblichen Behandlungszeiten - ist für die Bürgerinnen und Bürger einer Stadt von elementarer Bedeutung. Die Notfallpraxis an der Klosterstraße hat mit Langenfeld, Monheim und Leverkusen-Hitdorf einen sehr großen regionalen Bereich zu versorgen, an bestimmten Tagen steht zudem noch ein Kinderarzt zur Verfügung. Die Notfallpraxis leistet damit unverzichtbare Dienste in Ergänzung zur Notfallambulanz des St-Martinus-Krankenhauses. Gerade hier hat sich die ohnehin angespannte Situation durch die Schließung des Monheimer Krankenhauses noch deutlich verschärft und führt bereits jetzt zu übermäßigen Wartezeiten. Insbesondere in Zeiten, wo Kommunen gehalten sind, sich auf die Erfordernisse einer immer älter werdenden Gesellschaft einzustellen, wäre die Schließung ein absolut falscher Schritt. Älter werdende Menschen mit erhöhtem Bedarf an medizinischer Betreuung werden in nicht allzu ferner Zukunft die größte Bevölkerungsgruppe in Langenfeld stellen. Gerade, wenn man selber nicht mehr so mobil ist, braucht man seine Ärzte vor Ort. Genauso unerträglich wäre auch der Verlust des Kindernotdienstes für Langenfeld. Eltern mit ihren kranken Kindern nach Wuppertal zu schicken ist unzumutbar! Man kann nur hoffen, dass der Widerstand gegen die Streichungspläne erfolgreich ist und die Einsicht in den Erhalt der Langenfelder Notfallpraxis siegt. Die CDU Langenfeld wird hier jede notwendige und mögliche Unterstützung leisten.
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