Familie: bunt bewegt.

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Das ehrenamtliche Team mit Petra Droll (3. von rechts) hat diesen Tag super unterstützt. (Foto: Lebenshilfe)

Die Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann stellte sich einem aktuellen Thema.


Kreis Mettmann
. An einem bundesweiten Aktionstag zum Thema „Familie“ beteiligte sich auch die Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann. Wie sehr dieses Schwerpunkt-Thema besonders für Familien wichtig und aktuell ist, die Menschen mit geistiger Behinderung in ihrer Mitte haben, zeigt sich auch daran, dass der ins Leben gerufene „Familien unterstützende Dienst“ der Lebenshilfe Kreisvereinigung gerne in Anspruch genommen wird. „Familien mit behinderten Angehörigen brauchen mehr und bessere Unterstützung“ hatte bereits die Lebenshilfe-Bundesvorsitzende Ulla Schmidt deutlich gemacht.

Im Vorfeld hatte Petra Droll vom Familienunterstützenden Dienst Politiker in Ratingen zum Thema Familie befragt. Positive und kritische Stellungnahmen kamen dabei heraus. „Familie in unserer Gesellschaft hat den Stellenwert … der Keimzelle unserer Gesellschaft. Familiäre Erfahrungen ermöglichen erst den sozialen Zusammenhalt im Gemeinwesen… (Rolf Steuwe, 1. Beigeordneter Stadt Ratingen). Kritisch sieht dies Rainer Vogt, stellv. Bürgermeister der Stadt Ratingen: „Familie … hat den Stellenwert, mitunter eine Art „Auslaufmodell“ zu sein... zwar von den meisten gewünscht… aber von immer weniger Menschen gelebt zu werden…“

Der gut besuchte Familientag der Lebenshilfe im Pfarrsaal St. Jakobus in Ratingen-Homberg wurde zu einem bunten Fest. Mit zahlreichen Spielgeräten wie Glücksrad, Bausteinen, Wurfmaschine, Geschicklichkeitsspielen, Malwettbewerb, heißer Draht und Kinderschminken sowie einer spannenden Vorstellung des Clowns „tiftof“ (Christoph Münch) mit Zauberkunststückchen unter Mitwirkung zuschauender Kinder wurde viel Abwechslung geboten.

Bei Kaffee und Kuchen ergaben sich auch viele Gespräche und Diskussionen.
Das Lebenshilfe-Team wurde von Ehrenamtlern unterstützt, u. a. von den drei UPS-Mitarbeitern Jeannine Witte, Annika Ulrich und Niko Konstantinidis. „Wir versuchen immer mal zu helfen, haben eine Schule mit gestrichen, einen Kindergarten mit gestaltet, und heute helfen wir hier.“
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