Gratis-Parken soll beendet werden

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Das vor ca. 12 Jahren eingeführte Parkraumbewirtschaftungssystem in unserer Stadt, mit Gratis-Parken in der ersten Stunde, hat bis heute zu einem Verzicht von Einnahmen in Höhe von ca. 5 Mio Euro geführt. Eine gewaltige Summe, die aber als Wirtschaftsförderung für unsere Stadtmitte eine richtige und gute Investition war.

Über die Stadtgrenze hinweg war das Markenzeichen und Alleinstellungsmerkmal „Gebührenfreies Parken“ auch ein Zeichen einer finanziell gesunden Stadt und ein Argument, mit dem Einkaufswagen PKW in die Stadt zu fahren. Die Gratis-Gebühr von 50 Euro-Cent hat Symbolcharakter und war gegenüber den Nachbarstädten immer ein Wettbewerbsvorteil; so auch ein Argument der Aktion „Vorteil Langenfeld“.

Gebührenfreies Parken war immer auch ein Hinweis auf die kundenfreundliche Stadt Langenfeld.

In all den Jahren der Gebührenfreiheit war die Reduzierung des Defizits stets ein Diskussionsthema. Hierbei ging es insbesondere auch um den Defizitausgleich der Parkflächen in den Tiefgaragen der Kaufhäuser. Diese haben die Zusage, dass die Stadt ihr jeweiliges Defizit an Parkgebühren ausgleicht.

Bei einem strukturell nicht ausgeglichenen Haushalt ( die Ausgaben sind höher als die Einnahmen), müssen zwangsläufig die Ausgaben verringert werden.

Ich habe mich immer für ein „intelligentes Parkraumbewirtschaftungssystem“ ausgesprochen, so wie es auch in anderen Städten praktiziert wird.
Bei einem Einkauf könnten Kundinnen und Kunden durch ein Bonussystem durch die Ausgabe von Wertmünzen an die Einzelhändler gebunden werden.
Der Einzelhandel, der im Wesentlichen von einem kundenfreundlichen Parkraumbewirtschaftungssystem profitiert, muss zusammen mit der Stadt ein zeitgemäßes Bewirtschaftungsmodell erarbeiten.
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