Schuldenfreies Langenfeld

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Schuldenfreies Langenfeld

Der Entschuldungsprozess der Stadt Langenfeld war natürlich auch bedingt durch die niedrigen Hebesätze bei der Gewerbesteuer. Hohe Steuersätze wären bei der Konkurrenz zu Monheim brandgefährlich.

Neues Gewerbe in Langenfeld spült zusätzliche Gewerbesteuer in unsere städtischen Kassen. Neben der Gewerbesteuer ist die städtische Infrastruktur ein Schlüssel-Argument für ansiedlungswillige Mittelständler. Der Pendlerüberschuss bei sozialversicherungs-pflichtigen Arbeitsplätzen von fast 4.500 zeigt, Langenfeld muss den Wettbewerb nicht scheuen.

Infrastruktur kostet auch nach Fertigstellung. Daher muss bei jeder Infrastrukturmaßnahme an die Folgekosten gedacht werden.

Eine der wichtigsten Infrastrukturmaßnahmen wäre der Bau der 229 n. Stunde um Stunde im Stau stehen, Umweltvergiftung durch Abgase, Liefer-und Kundentermine können nicht eingehalten werden; hieran sollten die Grünen mit aller Energie arbeiten.

Solide Finanzen sind nur zu erreichen bzw. zu erhalten, wenn sowohl die Einnahmenseite und die Ausgabenseite des städtischen Haushaltes im Auge behalten werden. Und schließlich müssen jegliche Eingriffe in den städtischen Haushalt von außen (Bund und Land) unterbleiben.

Eine Stadt, die sich anstrengt einen schuldenfreien Haushalt zu erreichen sollte belohnt und nicht bestraft werden. Dies wäre die Solidarität, die das Land NRW zu leisten hätte. Ich hoffe, dass die Wähler und Wählerinen die Vernunft zum Maßstab ihrer Wahlentscheidung machen! Tag für Tag zahlt Langenfeld 120.00o € an Kreisumlage, ganz zu schweigen von der Gewerbesteuerumlage - auch dies ist ein Stück Solidarität.
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Paul Scharrenbroich aus Monheim am Rhein | 03.05.2014 | 06:23  
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