Gefahrenabwehrmaßnahme: Sichtung einer Schlange in Langenfeld am Dienstag. Bei erneuter Sichtung bitte Ordnungsamt oder Feuerwehr informieren!

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Symbolbild! dient lediglich zur Aufmerksamkeit (Foto: Jürgen Spathmann (Funke Media Sales NRW))
Am Dienstag wurde durch zwei Anwohner an der Theodor-Heuss-Straße angeblich eine etwa 2m lange Schlange gesichtet. Anhand von Lichtbildvorlagen wurde die Schlange als vermutlicher Tigerpython identifiziert.

Gestern hatte bereits das vom Ordnungsamt beauftragte Tiertransportteam des Tier- und Naturschutzverein Hilden e.V. versucht, die Schlange im angrenzenden Bachbett zu finden. Auf Veranlassung der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde wurde heute erneut das Bachbett und die nähere Umgebung in Augenschein genommen und durchsucht. Die Schlange konnte nicht gefunden werden, aufgrund der Witterung ist davon auszugehen, dass die Schlange eher inaktiv ist und sich zurückgezogen hat. Bewuchs und Umgebung lassen Suchmaßnahmen aussichtslos erscheinen.

Der Vorstand der benachbarten SGL und der Platzwart des angrenzenden Tennisclub Grün-Weiß wurden in Kenntnis gesetzt und Handlungsempfehlungen ausgesprochen.

Im Sichtungsfall soll versucht werden, die Fluchtrichtung des Tieres zu beobachten und die Feuerwehr Langenfeld alarmiert werden. Diese wird dann das Tier-taxi alarmieren, um durch fachkundige Mitarbeiter die Schlange einzufangen. Wie immer besteht bei Exoten auch die Möglichkeit, dass die Tiere weiterwandern oder aufgrund des ungeeigneten Habitats versterben und nie gefunden werden.

Eine unmittelbare Gefahr für Menschen besteht nach Einschätzung eines Schlangenexperten nicht. Zwar können ausgewachsene Würgeschlangen auch für Menschen gefährlich werden, das hier gesichtete Exemplar wäre jedoch zu klein, um Menschen zu gefährden.

Feuerwehr und Polizei sind informiert. Sichtungen können dem Ordnungsamt täglich von 8 bis 16 Uhr, freitags bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 02173 794- 2320 und -2321 gemeldet werden, außerhalb dieser Zeiten nimmt die Feuerwehr unter 112 Meldungen entgegen.

Das Ordnungsamt wird in den kommenden Tagen immer wieder vor Ort die Augen offen halten.
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