Lebenshilfe startet mit Gesundheitstag für Mitarbeiter.

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Christiane Zorn vom Institut misst den Blutdruck bei Mitarbeiter Andreas Beel. (Foto: Petra Droll)

Die Gesundheit der Mitarbeiter der Lebenshilfe e.V. Kreisvereinigung Mettmann stand an zwei Tagen im Mittelpunkt und zeigte so manche Optimierungstendenzen auf.

Kreis Mettmann (PeDro). Dass die Gesundheit des Lebenshilfe-Personals der Geschäftsführung und dem Vorstand am Herzen liegt, wurde von Christiane Zorn vom Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung aus Köln im Interview bestätigt: „Wir sind hier auf offene Ohren und sehr viel Interesse gestoßen. Hier ziehen die Geschäftsführung, der Vorstand und der Betriebsrat an einem Strang. Das sind die allerbesten Voraussetzung für weitere Angebote. Der Gesundheitstag selbst steht dafür, die Mitarbeiter für ihre Gesundheit, Fitness und gesunde Ernährung zu sensibilisieren.“

Die Mitarbeiter erhielten Ergebnisse über ihre „persönlichen“ Gesundheitswerte wie Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin und Lungenvolumen. Aufgrund der gemessenen Werte werden die Personen gezielt zu gesundheitlichen Aspekten beraten. Je nach Ergebnis der Messungen werden auch akute Empfehlungen ausgesprochen, etwas in Sachen Gesundheit, Fitness und Ernährung zu tun. Zum einen besteht die Möglichkeit, sowohl präventiv als auch nachhaltig auf die Mitarbeiter einzuwirken und ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten kritisch zu beleuchten und dauerhaft zu ändern.

Die Back Check Messung der Beuge- und Streckkraft der Rumpfmuskulatur wurde ebenso gut angenommen. Vor allem die anschließende Besprechung der Ergebnisse aus dem Test und Beratung zu Fitnessübungen und Training war speziell. Eine Psychologin übte in einem separaten Raum Atem- und Entspannungsmethoden und zeigte den Teilnehmern zwei kleine Übungen, die man an seinem Arbeitsplatz schnell durchführen kann.

Die Aktionstage wurden gemeinsam mit der AOK Rheinland/Hamburg - Die Gesundheitskasse - und der Tochtergesellschaft der AOK, dem Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH, durchgeführt. Sie stellte die Experten an den Stationen über 2 volle Tage zur Verfügung.

Zwischen der AOK Rheinland/Hamburg und der Lebenshilfe wurde gemeinsam besprochen, dass die Aktionstage keine einmalige Sache bleiben sollen. Es wird in Zukunft ein Gesundheitszirkel initiiert, indem die BGF GmbH die Ideen von interessierten Mitarbeitern, Leitungskräften und der Geschäftsführung aufnimmt.

Der kaufmännische Geschäftsführer Marius Bartos begrüßt die Herangehensweise sehr. „Die Gesundheit unserer Mitarbeiter möchten wir in Zukunft noch mehr in den Mittelpunkt stellen und alle Mitarbeiter bei der Entwicklung mit einbeziehen. Sie sollen bei dem „Mehr Gesundheit bei der Lebenshilfe“ mitwirken. Gemeinsam mit ihnen wollen wir den Status Quo im Bereich „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ erfassen, eine Zieldiskussion führen und Handlungsbedarfe an Hand des Modells „Haus der Arbeitsfähigkeit“ erarbeiten.“

Info:
Die Kreisvereinigung versorgt derzeit über 250 erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung in Wohnstätten und Wohnungen des Betreuten Wohnens im gesamten Kreis Mettmann. Sie betreut kreisweit über 160 Kinder im Bereich der Frühförderung. Seit 2001 unterhält unsere Kreisvereinigung die Abteilung Jugend und Sport und seit Januar 2013 wird der Familienunterstützende Dienst (FUD) implementiert. Die Lebenshilfe beschäftigt derzeit 190 Mitarbeiter. Die meisten von ihnen arbeiten im Gruppendienst in den Wohnheimen der Lebenshilfe, die sich jeweils in Ratingen, Heiligenhaus, Velbert und Langenfeld befinden.

Text und Foto: Petra Droll.
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3 Kommentare
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 06.03.2016 | 12:39  
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Jürgen Steinbrücker aus Langenfeld (Rheinland) | 07.03.2016 | 11:41  
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Myriam Weskamp aus Castrop-Rauxel | 07.03.2016 | 21:13  
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