Seniorenscouts der Awo helfen und hören zu

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Auf dem Foto sind einige der 14 engagierten, ehrenamtlichen Senioren-Scouts zu sehen. Der AWO-Vorsitzender Klaus Kaselofsky (vorne) gratulierte zum ersten erfolgreichen Jahr. Foto: Michael de Clerque
Langenfeld (Rheinland): Awo Langenfeld |

„Ambulant vor stationär“ ist die Parole, und das gilt nicht nur für die Seniorenarbeit in der Stadt allgemein, sondern auch für die Arbeit im i-Punkt, den der Awo-Ortsverein vor genau einem Jahr einrichtete. Am Montag zogen die Initiatoren und die aktiven Scouts eine mehr als erfreuliche Bilanz.

Wichtige Anlaufstelle


Langenfeld. Im Stadtteil Immigrath ist das Siegfried-Dißmann-Haus der Arbeiterwohlfahrt (Awo) an der Solinger Straße 103 aus vielerlei Gründen eine ganz wichtige Anlaufstelle und Treffpunkt für viele Menschen. Seit die Stadt die sogenannte „Quartiersarbeit“ betreibt, hat sich hier mit der Gruppe „ZWAR“ (Zwischen Arbeit und Ruhestand) eine interessante Anlaufstelle für Senioren aus dem Viertel gebildet. Aus den Erfahrungen dieser Arbeit heraus entstand im vergangenen Jahr der i-Punkt, der grundsätzliche Informationen für Senioren bereit hält, aber auch weitergehende Beratungsstellen vermitteln kann.

Unverzichtbare ehrenamtliche Tätigkeit


14 sogenannte „Seniorenscouts“ leisten hier inzwischen unverzichtbare ehrenamtliche Tätigkeit. Sie stehen abwechselnd persönlich, am Telefon oder auch per Internet mit Rat und Tat zur Seite – übrigens nicht nur im Siegfried-Dißmann-Haus, sondern auch im Café am Wald in Langfort.

"Kümmerer" im Stadtteil


Der i-Punkt versteht sich als Anlaufstelle für alle möglichen Fragen, aber auch als „Kümmmerer“ im Stadtteil, wie es Awo-Vorsitzender Klaus Kaselofsky im Gespräch mit dem Wochen-Anzeiger formulierte. Die Scouts bezeichnete er als „unersetzliche Dienstleister“, die stets ein offenes Ohr für alle Wechselfälle des Lebens hätten. „Wir wollen mit diesem Angebot dazu beitragen, dass die Menschen so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden bleiben können“, sagte er.

Kooperation mit der Stadt


Die Kooperation mit der Stadt verlaufe ausgezeichnet, weshalb auch die zuständige Beigeordnete Marion Prell dem kleinen Jubiläum ebenso beiwohnte wie die Koordinatorin der städtrischen Quartiersarbeit, Cordula Theis. Prell bezeichnete es als außerordentlich hilfreich, dass „Menschen im Falle eines plötzlich eintretenden schwierigen Zustands eine Anlaufstelle finden, in der man ihnen hilft und in der man ihnen zuhört, um das Problem lösen zu können“.
Was das für Probnleme sein können, schilderten die beiden Scouts Doris Böhler und Hannelore Holland-Letz. Da war beispielsweise eine Senioren, die nicht mehr gut laufen kann, aber gerne noch einmal schwimmen gehen möchte. Ein Kontakt über die Behindertensportgemeinschaft machte eine Begleitung ins Schwimmbad möglich. Eine andere Seniorin suchte nach einer Friseurin, die ins Haus kommen kann. Prompt wurde ein mobiler Friseurdienst vermittelt. Oder ein Senioren rief die i-Punkt-Nummer 250 680 an und beklagte sich, dass alle Welt gegen ihn sei. Da halfen ein paar aufmunternde Worte – aber noch viel mehr ein Ohr, das im lange Zeit zugewandt war.

Barbara Huppert ist Ansprechpartnerin


Barbara Huppert ist Ansprechpartnerin der Awo und sorgt für die Hintergrundinformationen und Weiterbildung der Seniorenscouts. Die Stadt unterstützt das Projekt und bietet weitere Informationen über Hilfs- und Unterstützungsangebote an. Elfie Steckel

-Hier geht es zur Homepege der AWO
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