Zusätzliches Personal beim Straßenkarneval

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Die Ereignisse der Silvesternacht in Köln werfen ihre Schatten auch auf den Straßenkarneval in Langenfeld. Ordnungsamts-Chef Christian Benzrath und Polizeihauptkommissar Jörg Feistner, Leiter der Langenfelder Wache, erklärten beide, dass sie für die Ereignisse im Vergleich zu den Vorjahren personell aufgestockt haben.

Im Team sind jeweils Dolmetscher, die mit Blick auf die Flüchtlingssituation vor Ort auch die arabische Sprache beherrschen. „Wir können nicht jedem Besucher einen Polizisten zur Seite stellen“, erklärt Jörg Feistner. „Aber wir werden alles tun, damit die Feiernden kurze Wege zu uns haben.“ Die Zugteilnehmer sind bereits im Vorfeld informiert worden und Jörg Feistner gibt die Bitte auch an die Bürger weiter: „Wenn einem etwas komisch vorkommt oder man merkt, da braut sich was zusammen, bitte keine Scheu haben und direkt einen Polizisten ansprechen.“ Frauen empfiehlt er, sich die Sicherheitshinweise auf der Homepage der Kölner Polizei (www.polizei.nrw.de) anzuschauen. Ein paar Tipps: Etwas wärmere Kleidung, Vorsicht beim Alkoholgenuss und dann am besten auch nur in der Gruppe. Der Langenfelder Polizei-Chef erwähnte auch die Möglichkeit, dass aufgrund der angekündigten strengen Kontrollen in Düsseldorf und Köln, viele potentielle Unruhestifter vielleicht eher die Umzüge in den kleineren Städten besuchen.
Jörg Feistner und Christian Benzrath bestätigen aber zusammenfassend, dass sie gut auf die tollen Tage vorbereitet sind. Die Karnevalsvereine hoffen, dass sich nicht viele abschrecken lassen. Unter Berücksichtigung der Sicherheitshinweise sagt Helmut Schoos, Vorsitzender des Festkomitees Langenfelder Karneval: „Einfach vorbei kommen und mitfeiern“.
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