Aus für den capp Sport cup

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Der capp sport cup Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung (Ehepaar auf dem Foto eingeklinkt) rund um den Freizeitpark wird nicht mehr stattfinden.
15mal rollte es am 1. Sonntag im September rund um den Freizeitpark. Das ist nun Geschichte. Die Elisabeth- und Bernhard-Weik-Stiftung streicht ihre Großveranstaltung mit sofortiger Wirkung aus ihrem Veranstaltungskalender.

"Schluss ist Schluss"

Langenfeld. „Was soll ich dazu sagen?! Schluss ist Schluss!“ kommentierte der fast 80-Jährige Bernhard Weik im Gespräch mit dem Wochen-Anzeiger die Tatsache, dass er am Wochenende die Pläne für den 16. capp Sport cup „Gemeinsam rollt's“ für den kommenden September gestoppt hat. Die Gründe dafür wollte er nicht nennen – aber der Hinweis „wir werden ja alle nicht jünger“ geht wohl in die richtige Richtung.

"Der cSc kostet noch viel mehr Arbeit als Geld!"

Gerüchte, wonach sich die gesamte Elisabeth- und Berhard-Weik-Stiftung auflösen würde, weist Weik zurück. „Alles andere läuft weiter wie bisher. Die 20 000 Euro, die wir für den cSc gebraucht hätten, werden verteilt an Behinderten-Sportvereine in der Umgebung“, ergänzt der Stiftungs-Gründer. Diese Vereine war in der Vergangenheit teilweise bei der Veranstaltung aktiv. 20 000 Euro für die Sportveranstaltung sind viel Geld – war das ein Grund für das Aus? Weik: „Der cSc kostet noch viel mehr Arbeit als Geld!“, ist seine abschließende Kommentierung am Mittwoch-Morgen.

Teilnehmer aus ganz Deutschland

Der cSc war ein wohl Deutschland weit einmaliges Sportfest, an dem jährlich rund 500 behinderte und nicht behinderte Sportler aus ganz Deutschland und sogar aus dem angrenzenden Ausland teilnahmen. Gemeinsam war ihnen die Freude an der rollenden Fortbewegung – ganz gleich auf welchem Vehikel.

Weitere Aktivitäten werden fortgesetzt

Während sich die Sportler und die Unterstützer nun vom cSc verabschieden müssen, werden die anderen Stifter-Ideen fortgeführt. Eine absolut gute Veranstaltung ist der „ganz normale Tag“, an dem Mitglieder aus dem Weik-Team in den vergangenen zehn Jahren 45 Grundschulen besuchten und mit diversen Hilfsmitteln ganz „normale“ Kinder fühlen ließen, wie es ist, wenn man gehbehindert, blind oder taub oder sonstwie behindert am „ganz normalen“ Leben teilnehmen möchte.

Sponsorenläufe an Schulen

Die Weik-Stiftung organisiert darüber hinaus landesweite Sponsorenläufe an Schulen, unterstützt Interpreten von Mozarts Musik und hilft dem Tierschutz in der Region.

Seit 1996

Die Elisabeth- und Bernhard Weik-Stiftung wurde am 10. September 1996 durch die Bezirksregierung Düsseldorf genehmigt. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes " Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabeordnung. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein in jedem Menschen zu wecken, dass eine Behinderung nur einen anderen Blickwinkel darstellt. Jeder lebende Mensch ist behindert (no body is perfect). Bei den meisten Menschen wird es nur nicht wahrgenommen. Die Gemeinsamkeit wird dadurch ausgedrückt, dass Capps (Behinderte) und No-Capps (Nichtbehinderte) miteinander am Sport teilnehmen, so ein Zitat aus der Internet-Seite der Stiftung.
Elfie Steckel
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1 Kommentar
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Siggi Becker aus Langenfeld (Rheinland) | 13.01.2016 | 18:51  
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